Betretene Mienen: Trainer Max Hauser (l.) und seine WWK Volleys Herrsching verlieren in den Playoffs das erste Viertelfinalduell gegen Lüneburg nach hartem Kampf mit 2:3.
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Betretene Mienen: Trainer Max Hauser (l.) und seine WWK Volleys Herrsching verlieren in den Playoffs das erste Viertelfinalduell gegen Lüneburg nach hartem Kampf mit 2:3.

Volleyball

Bittere Pleite für WWK Volleys Herrsching nach hartem Kampf

  • vonDirk Schiffner
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Die WWK Volleys Herrsching haben das erste Viertelfinalspiel gegen die SVG Lüneburg mit 2:3 verloren. Aber noch ist die Tür zum Halbfinale für die Ammerseer offen.

Herrsching – Herber Rückschlag für die WWK Volleys Herrsching: Am Mittwochabend verlor das Team von Trainer Max Hauser das erste Play-off-Viertelfinale gegen die SVG Lüneburg mit 2:3 (21:25, 25:21, 21:25, 25:17, 16:14). Lüneburgs überragender Außenangreifer Viktor Lindberg besiegelte nach 124 Minuten den 0:1-Rückstand in der Viertelfinalserie. Noch haben die Ammerseer aber alle Chancen aufs Weiterkommen. Am Samstag steigt das zweite Duell, ein möglicherweise notwendiges drittes Spiel würde unmittelbar am Sonntag an gleicher Stelle stattfinden.

Für Hauser dürfte es nur ein schwacher Trost gewesen sein, dass seine Spieler die besseren Werte auf dem Papier hatten. Es war das von beiden Seiten erwartete 50:50-Duell. Beide Teams schenkten sich vom ersten Ballwechsel an nichts. Wie beim letzten Aufeinandertreffen vor gut sechs Wochen ging es über die volle Distanz. Wie damals dauerte der Fünf-Satz-Krimi 124 Minuten.

Hauser schickte seine aktuell stärkste Formation ins Rennen, auch die beiden in Berlin schwächelnden Jori Mantha und Jalen Penrose. Sowohl Mantha (22 Punkte, Silber-MVP) als auch Penrose (19) spielten gut, konnten die knappe Niederlage allerdings nicht verhindern. Der erste Satz trug ganz klar die Handschrift von Viktor Lindberg. Der gefürchtete schwedische Außenangreifer in Diensten der SVG Lüneburg knallte den Herrschingern insgesamt fünf Asse um die Ohren. (25:21). Die Annahme der WWK Volleys wirkte noch nicht sattelfest. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Gäste deutlich, auch die so gefürchteten Aufschläge von Lindberg bekamen sie in den Griff. An der eigenen Aufschlaglinie hatten Mantha und Penrose eine jeweils starke Serie. Den Satzgewinn zurrte ausgerechnet Lindberg mit einem Aufschlagfehler fest (25:21).

Auch im dritten Satz ging es von Beginn an hin und her. In der entscheidenden Phase verließ die Herrschinger allerdings immer mehr das Spielglück (21:25). Insgesamt sechsmal scheiterten die Herrschinger am Lüneburger Block. Im vierten Durchgang wechselte Hauser auf der Diagonalposition. Jonas Kaminski kam für Penrose ins Spiel und fügte sich sofort nahtlos ins Spiel ein. In allen Elementen waren die Herrschinger besser und holten sich den Satz klar. (25:17). Im Tiebreak legten die Hausherren dann wieder eine Schippe drauf. Zunächst schien es, als würden die Herrschinger ihren guten Lauf fortsetzen können. Doch binnen weniger Ballwechsel drehten die Lüneburger ein 3:6 in ein 8:7. Am Ende fand Lindberg die Lücke im Herrschinger Block zum Sieg.

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