Einsatz auf dem Ammersee
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Ein Rettungsboot der Wasserwacht im Einsatz auf dem Ammersee.

Wasserwachteinsatz

Jollenkreuzer in Seenot

  • vonAndrea Gräpel
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Wasserwachten berger gekenterten Jollenkreuzer vor Breitbrunn.

Breitbrunn - „Personen im Wasser drohen zu ertrinken.“ Das war die Meldung, die die Wasserwachten am Ammersee am Dienstagmittag erreichten. Glücklicherweise war der Jollenkreuzer mit Kajüte, der vom Ufer aus beobachtet worden war, als er unterging, aber nicht mit Personen besetzt. Ebenfalls alarmierte Rettungswagen und Hubschrauber konnten deshalb schnell wieder umdrehen. Das Boot war in der Nähe des Dampferstegs in Breitbrunn festgemacht und gekentert. Neun Mitglieder der Wasserwachten vom Westufer hatten alle Hände voll zu tun, bis der Jollenkreuzer am späteren Nachmittag wieder gehoben, ausgepumpt und in Sicherheit gebracht werden konnte.

Die Ursache für das Kentern ist Siegried Dumbsky nicht bekannt. Der Technische Leiter der Kreiswasserwacht Landsberg war ebenso ausgerückt wie seine Kollegen der Ortsgruppen Eching, Utting und Schondorf. Insgesamt seien etwa 30 Retter zunächst im Einsatz gewesen, am Ende neun, die das Boot geborgen haben. Die große Alarmierung sei üblich, erklärte Dumbsky. „Man weiß ja nie, ob sich Menschen auf dem Boot befinden.“ Und im Zweifelsfall seien es immer besser, wenn viele Retter vor Ort seien.  

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