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Die Heilig-Geist-Kirche in Breitbrunn

Kirche

Einsturzgefahr gebannt, Zukunft ungewiss

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Die Heilig-Geist-Kirche in Breitbrunn bleibt weiter gesperrt. Zwar ist die Einsturzgefahr gebannt, aber die Zukunft des Gotteshauses bleibt ungewiss.

Breitbrunn – Im zweiten Winter müssen die Mitglieder der Katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Breitbrunn nun schon in ihre alte unbeheizte Kirche ausweichen, weil die wesentlich jüngere Heilig-Geist-Kirche seit Oktober 2017 wegen Einsturzgefahr gesperrt ist. Ob Abbruch oder Instandsetzung und wenn Instandsetzung, dann in welchem Umfang – das ist am Ende eine kirchenpolitische Frage. Fest steht, dass eine Sanierung des erst 1971 geweihten Gotteshauses machbar ist, ohne das ganze Dach erneuern zu müssen. 

Zu diesem Ergebnis kommt ein zweites Gutachten, das vom Bistum in Auftrag gegeben wurde, und nun vorliegt. Wie berichtet, hatte der Leim, der die Holzkonstruktion zusammenhält, nur noch 50 Prozent seiner ursprünglichen Festigkeit aufgewiesen. Kirchenpfleger Christoph Welsch, selbst Architekt, erkennt „ein Licht am Ende des Tunnels“. Selbst eine Verstärkung sei denkbar. Auf jeden Fall sei eine Sanierung möglich – mit weniger Aufwand als befürchtet und damit auch mit weniger Kosten. Die Investition bleibt gleichwohl hoch, deshalb müsse die Kostenfrage im ersten Halbjahr des laufenden Jahres geklärt werden. 

Da die Kirche mit ihren 340 Plätzen bei einer Zahl von 700 Katholiken im Ort großzügig bemessen ist, geht Welsch davon aus, dass dem Bistum ein überzeugendes Nutzungskonzept unterbreitet werden muss, bevor es in die Instandsetzung der Kirche Geld hineinsteckt. Darüber will sich die Kirchenverwaltung in der nächsten Sitzung im März Gedanken machen. „Ideen gibt es viele“, sagt Welsch. Zum Beispiel könnte man sich die hervorragende Akustik zu nutzen machen und gelegentlich Konzerte oder Lesungen veranstalten. Was es auch sei, das Bistum muss dahinter stehen. Die Zukunft der Heilig-Geist-Kirche hänge davon ab, in welcher Höhe sich das Bistum an den Kosten beteilige, so Welsch.

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