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Frisches Wasser gibt’s in Zukunft in der Realschule aus einem Trinkbrunnen. 

Realschule Herrsching

Frisches Wasser, leichte Taschen

Spätestens im Juli können die rund 1000 Schüler und Lehrer der Herrschinger Realschule einen Trinkbrunnen mit extra gefiltertem Wasser anzapfen. Ein Crowdfunding soll das Projekt finanzieren.

Herrsching – Die entscheidende Idee hatte Fördervereinsmitglied und Elternbeirätin Andrea Schreyegg. Zum 50. Geburtstag der Schule und dem zehnten Geburtstag des Fördervereins sollte es etwas Besonderes geben. Diese Idee nahm am Weltwassertag 2017 konkrete Formen an. „Das Geschenk des Fördervereins an die ganze Schulfamilie sollte ein hochwertiger Trinkbrunnen sein, der sauber aufbereitetes und schadstofffreies Wasser spendet, das jeder kostenlos in mitgebrachten Flaschen füllen kann“, erklärte Thomas Rößler vom Förderverein auf Rückfrage des Starnberger Merkur. Der Projektmanager aus Steinebach nahm gemeinsam mit anderen Mitgliedern die Organisation für den Wasserspender in die Hand. Nach einigen Recherchen entschieden sich die Organisatoren schließlich für einen Trinkbrunnen, der mit einem Ultrafilter Kalk und mögliche Schadstoffreste aus dem Leitungswasser entfernt. „Der Filter entfernt Nitrate, Schwermetalle, Chlor und andere chemische Substanzen“, erklärt Rößler (55), der dem Verein vor einem knappen Jahr beitrat. Mit dem Gerät entfalle die Schlepperei von vollen Trinkgefäßen in den von Haus aus schweren Schulranzen.

Als Standort für den Trinkbrunnen kommt der Eingangsbereich der Schule in Frage. Dort könnte das Gerät direkt an die Wasserleitung angeschlossen werden. Angedacht ist auch ein damit verbundenes Kunstprojekt für die Schüler etwa in Form von Mosaiksteinen an der Wand, verrät Rößler. Seine beiden Kinder besuchen die siebte und neunte Klasse der Realschule „und finden die Idee super“. Sie würden das Angebot auch wahrnehmen, denn momentan füllen sie ihre Flaschen in der Schultoilette nach. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang natürlich auch ein rückstandsfreies Trinkgefäß ohne Weichmacher, so Rößler. Deshalb bietet der Förderverein eine spezielle Plastikflasche zum Verkauf an. „Für alle neuen Mitglieder des Fördervereins kostenlos“, sagt Rößler und macht damit Werbung für eine Mitgliedschaft im aktuell rund 120 Köpfe zählenden Verein.

Der Kauf des rund 4000 Euro teuren Wasserfilters ist bereits in trockenen Tüchern. Eingeweiht wird er pünktlich zum Sommerfest am 13. Juli. Was bis dahin noch nicht über Spenden eingegangen ist, übernimmt der Förderverein. Gespendet werden kann direkt über die Internetseite des Vereins: www.foevrs-herrsching.de.

Von Michéle Kirner

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