So wie auf dieser Visualisierung stellen sich der Landkreis und die Planer das neue Gymnasium in Herrsching vor.
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So wie auf dieser Visualisierung stellen sich der Landkreis und die Planer das neue Gymnasium in Herrsching vor.

Gymnasium Herrsching

Erste Klassen in Planung

  • vonAndrea Gräpel
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Ab kommenden Schuljahr werden an den Gymnasien in Gilching und Germering sogenannte Vorgängerklassen für das Gymnasium Herrsching angeboten. Ausgehend davon, dass die Schule im Mühlfeld 2023 fertiggestellt ist und den Unterricht aufnimmt, wären dies die Pioniere, freut sich Sonja Sulzmaier. zweite Vorsitzende des Fördervereins zweites Gymnasium im westlichen Landkreis.

Herrsching - Da mit einem Abwägungsbeschluss für den Bebauungsplan aber nun erst im Sommer gerechnet werden kann, könnte sich der Unterrichtstart erneut verzögern. Ob davon die Einrichtung der Vorgängerklassen betroffen ist, wisse Kreiskämmerer Stefan Pilgram aber erst zur morgigen Kreisausschuss-Sitzung.

An den Gymnasien beginnt nächste Woche die Anmeldung für die 5. Klassen. Das Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching und das Carl-Spitzweg-Gymnasium in Germering bieten auf ihren Internetseiten jeweils Herrsching-Klassen für die fünfte Jahrgangsstufe an, also Klassen, die nach Fertigstellung der Schule im künftigen Gymnasium in Herrsching unterrichtet werden sollen. Der Vorstand des Fördervereins für ein weiteres Gymnasium im westlichen Landkreis reagierte ebenso überrascht wie erfreut, als er diese Möglichkeit sah. Überrascht, weil Eltern weder von den Grundschulen noch vom Kultusministerium darauf hingewiesen worden seien, so  Sonja Sulzmaier. Im guten Glauben, dass dies nun tatsächlich der Startschuss ist, wurden an 300 Adressen im Mitgliederverteiler sogleich Mails verschickt.

Diese Woche hat in Herrsching die jüngste Steuerungssitzung zum Bau des Gymnasiums stattgefunden. Wie berichtet, lag der Bebauungsplan aus. Die Einwendungen seien nun an Planer und Gutachter übergeben worden. Die Abwägungssitzung ist für den 26. Juli vorgesehen. Ursprünglich war allerdings im Mai mit diesem Beschluss gerechnet worden und damit mit der Planreife, die wiederum Voraussetzung für alle weiteren Vergabeverfahren ist. Ob diese Verzögerung die Einrichtung der Vorgängerklassen betrifft, konnte Pilgram gestern nicht sagen. Sonja Sulzmaier hofft nicht. Ihres Wissens gab es schon Schulen, die mit vier statt nur drei Jahrgängen starteten.

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