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Sobald der Kreisel fertig ist, kann mit dem Bau der Schule begonnen werden. Die Entwurfsplanung wird Ende Mai vorgestellt, darauf baut dann die Bauleitplanung auf.

Bauleitplanung

Gymnasium geht alle an

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Der Bau des Gymnasiums in Herrsching genießt höchste Priorität, die Zuständigkeit für die Bauleitplanung wurde deshalb an den Gemeinderat übertragen.

Herrsching Das Gymnasium Herrsching, vielmehr das dazugehörige Bauleitverfahren in Mühlfeld, beschäftigt künftig den gesamten Gemeinderat Herrsching. Bislang lag die Zuständigkeit beim Bauausschuss, dem bekanntlich nur ein Teil des Ratsgremiums angehört – und drei Bauausschussmitglieder sind bekennende Gegner des Standorts Mühlfeld.

Nachdem die Präsentation der Entwurfsplanung für Mai im Kreistag geplant ist und dies die Planungsgrundlage für das Gymnasium Herrsching sein wird, hatte die Gemeindeverwaltung vorgeschlagen, die Beratungen darüber in den Gemeinderat zu verlegen. In dem klein besetzten Ausschuss kann es schnell zur Verschiebung von Mehrheitsverhältnissen kommen. Im Zweifelsfall könnte das anstehende Verfahren dadurch behindert werden, die Ratsmehrheit hat sich aber eindeutig für das Gymnasium in Mühlfeld ausgesprochen. Am Montag stimmte das Gremium deshalb über diese Änderung der Geschäftsordnung ab. Einstimmig, obwohl CSU-Gemeinderat Willi Welte seine Bedenken äußerte.

Wie berichtet, hatten Welte und sein Fraktionskollege Klaus Pittrich ein Bürgerbegehren gegen den Standort angestoßen. Auch Johannes Puntsch (FDP) sprach sich gegen den Schulstandort in Mühlfeld aus. Alle drei sind Mitglieder des Ausschusses, der durch insgesamt neun Gemeinderäte inklusive Bürgermeister vertreten wird. Das Bürgerbegehren wurde für unzulässig erklärt, die Initiatoren, zu denen auch der frühere Gemeinderat Gerd Knülle gehört, klagen aktuell gegen diesen Beschluss vor dem Verwaltungsgericht. Welte jedenfalls stellte mit hörbarem Zweifel die Frage in den Raum, wie viele von den Ratskollegen sich denn mit Bauleitverfahren auskennen. Er fügte jedoch gleich hinzu: „Aber ich stimme natürlich zu.“  

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