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Alle Alterschichten verteten: In diesem Jahr fiel es vergleichsweise leicht, die SPD-Liste mit 24 Kandidaten zu füllen.

Kommunalwahl 2020

Drei Studenten bringenfrisches Blut auf Liste

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Die SPD Herrsching stellt in diesem Jahr ohne Probleme 24 Kandidaten für die Gemeideratswahl im nächst Jahr auf. 

Herrsching – Umwelt, bezahlbarer Wohnraum, Jugend und Verkehr: Die Themen, die sich die 24 Listenkandidaten ans Revers geheftet haben, stehen ganz im Zeichen sozialer Werte, und die Kandidaten für die SPD-Liste habe sich diesmal quasi von selbst geschrieben, freute sich Werner Odemer in der Aufstellungsversammlung im Restaurant Ammersee Blick. Einstimmig entschieden die 17 Stimmberechtigten, dass sieben Parteifreie und 17 Genossen für die SPD in den Wahlkampf ziehen. Odemer selbst versteckt sich auf Listenplatz 23, von dem aus er „sicher nicht gewählt wird“, hoffte der Ortsvorsitzende und langjährige Gemeinderat am Dienstag vor 23 Gästen. Fortan plane er die politischen Fäden nicht mehr vom Ratstisch aus zu ziehen, sondern aus dem Hintergrund.

Aktuell gestalten vier Genossen der insgesamt 24 Gemeinderäte in Herrsching das Geschehen in der Kommune mit. Seit 2002 vertreten Wolfgang Schneider und Uli Sigl die SPD im Gemeinderat. Und beide wollen weitermachen. „Weil wir viel angestoßen haben“ und es aber weiterhin viel zu tun gebe, so Schneider. Und Sigl freute sich darauf, die in der Ammerseegemeinde anfallenden Themen „möglichst sinnvoll zu gestalten“. An der Listenspitze steht Hans-Hermann Weinen, der 2014 nach eigenen Worten überraschend gewählt wurde. Er stehe für das Miteinander aller Generationen und wolle den jeweils schwächeren Verkehrsteilnehmer schützen: Radler vor dem Auto und den Fußgänger vor dem Radler. „Ich möchte die soziale Bodennutzung vorantreiben, das Verkehrskonzept verändern und den öffentlichen Nahverkehr weiter ausbauen.“ Er lobte die Arbeit im Ratsteam: „Kollegial, hart in der Sache und fair im Umgangston.“ Allerdings fehlten die Argumente der Bürger unter 30 im Gemeinderat, befand Student Adrian Fuchs, der das mit seiner Kandidatur ändern möchte. Der 21-Jährige ist einer von drei Studenten in einer Liste, die mit einem Physiker, einer Designerin, einer Modellistin, einem Restaurant-Fachmann sowie die Ärztin, Lehrern oder zwei evangelischen Diakonen unterschiedlichste Berufsfelder und Altersgruppen abdeckt. Langjähriges SPD-Mitglied Ingeborg Donhauser und habe unter anderem für den Streetworker gekämpft, der fortan den Problemen randalierender Jugendlicher auf den Grund geht und damit die Arbeit der Ordnungshüter ergänzt (wir berichteten). „Das freundliche Miteinander von Jung und Alt“ hat die parteifreie Dr. Julia Voigtländer-Bolz im Blick. Auch Hannelore Brehme ist parteifrei. Ihre Priorität sei die Umwelt: „Ich möchte meinen Kindern und meinen neun Enkeln die Natur erhalten.“ Jeder von ihnen überzeugte die SPD-Mitglieder, die sich einhellig für sie aussprachen.  

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