Ehe-Aus bei Manuel Neuer? Mehrere Details heizen die Gerüchte an

Ehe-Aus bei Manuel Neuer? Mehrere Details heizen die Gerüchte an
+
3-D-Modell und Pläne: Die Bürger schauten genau hin, der ein oder andere hätte sich ein animiertes 3D-Modell gewünscht mit der Darstellung der Verkehrs- und Fußgängerströme. „Es ist für uns nicht so schön, so früh Bilder zu erzeugen“, räumte Architekt Professor Felix Schürmann ein, „wir sind noch nicht so weit“.

3D-Modell und Pläne

Gymnasium Herrsching: Nachbarn fragen, Experten antworten

  • schließen

Viele Fragen hatten die Herrschinger Bürger auch beim jüngsten Info-Abend zum geplanten Gymnasium. Laut Planer Dietmar Narr sind die Planungen noch ganz am Anfang.

Herrsching – Bürgerversammlungen in Herrsching zählen mehr Besucher als die Infoveranstaltung, die am Donnerstagabend zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung im Bebauungsplanverfahren Gymnasium in Mühlfeld stattfand. Rund 120 Interessierte kamen in die Martinshalle, darunter Gemeinderäte, Mitglieder des Fördervereins Gymnasium und Vertreter der Architekturbüros. „Sie können fragen, hinweisen, kritisieren – aber auch loben“, forderte Bürgermeister Christian Schiller die Herrschinger auf.

Die Planung sei im Vorstadium, versicherte Landrat Karl Roth, der den Landkreis als Bauherrn vertrat. „Und wir wollen ihre Einwendungen in die Planung einbringen.“ Anders als es „unsägliche Botschaften“ (Schiller) glauben machen wollten, die in den Briefkästen landeten. Die jüngste wurde zwei Tage vor der Bürgerbeteiligung verteilt. Sonja Sulzmaier, zweite Vorsitzende des Fördervereins, taufte die Herausgeber dieser Schrift auf „Wutbürger gegen Herrsching“.

Dietmar Narr versichert, dass die Planungen noch am Anfang seien

Sie selbst, die auch die Bürgerbegehren gegen den Gymnasiumstandort initiierten, nennen sich dagegen „Bürger für Herrsching“. Sie machen Glauben, dem Bebauungsplan sei bereits zugestimmt worden. Worum es aktuell geht, ist aber das Verfahren, aus dem dieser Bebauungsplan entwickelt wird. „Wir sind noch ganz am Anfang“, versicherte Planer Dietmar Narr am Donnerstag.

Aufgrund der detaillierten Vorarbeit der Architekten ist Narr gleichwohl ziemlich weit. Bislang fehlten aber noch Ergebnisse aus schalltechnischen Untersuchungen, Baugrund- und Entwässerungsgutachten, Baum-Standsicherheitsprüfung, artenschutzrechtlicher Prüfung und Umweltbericht, bevor ein fertiger Entwurf vorliegt. Aktuell gibt es deshalb nur einen Vorentwurf. Dessen Weiterentwicklung war im Oktober zugestimmt worden. „Wenn wir schon fertig wären, bräuchten wir hier nicht mehr zu sitzen“, versicherte auch Herrschings Anwalt Dr. Jürgen Busse den Besuchern.

Themen wie Inklusion und digitales Klassenzimmer wurden angesprochen

Die Fragen gingen nicht nur in diese Richtung. Brigitte Brandl und Wolfgang Aigner zum Beispiel wollten sicherstellen, dass Inklusion am Ende auch praktisch umgesetzt werden kann. Ein anderer Bürger ließ sich versichern, dass ein digitales Klassenzimmer möglich ist. „In einem der modernsten Gymnasien wäre es traurig, wenn nicht“, sagte Schiller dazu.

Herrschings ehemalige Bürgermeisterin Christine Hollacher wiederum zweifelte, dass es für die Schule eine gute Verkehrslösung geschweige denn einen sicheren Schulweg geben kann. Dass während des Schulbetriebs auf der Staatsstraße Tempo 30 gelten soll, überzeugte sie nicht. Ein großes Schüler- beziehungsweise Busaufkommen auf der Summerstraße machte auch Hans Geißler Sorge. Aber nicht alle Busse führen über diese Straße, sagte Schiller. Und 400 der zunächst erwarteten 600 Schüler kämen ohnehin aus Herrsching, rechnete Sonja Sulzmaier vor. „Es kommen gar nicht sooo viele mit der S-Bahn“, sagte auch Roth.

Auch die Nachbarn meldeten sich teils mit juristischem Beistand zu Wort

Natürlich meldeten sich auch Nachbarn des Schulgrundstücks zu Wort, zwei mit juristischem Beistand und Fragen nach Gebäudehöhen, Lärm und zusätzlichem Verkehr auf Panorama-, aber auch Schönbichlstraße. Die Zufahrt der Panoramastraße nur für Anlieger zuzulassen, war eine Idee, um weiteren Verkehr fernzuhalten. In der Addition ihrer Zweifel machte sich Patricia Wolf auch Gedanken um die Schadstoffbelastung, der die Kinder ausgesetzt seien, wenn sie auf dem Sportplatz sind, der direkt an die Staatsstraße angrenzen soll. Die Planer verwiesen auf entsprechende Gutachten, die darauf nicht hindeuteten. Im Übrigen versicherten die Verantwortlichen, dass alle Bedenken in die weiteren Pläne für das Gebäude einfließen und auf ihre Machbarkeit geprüft werden.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schrecklicher Unfall: Auto schleift Fußgänger mit - Fahrer „erheblich alkoholisiert“
Ein folgenschwerer Unfall hat sich in der Nacht zum Sonntag auf der Münchner Straße in Inning ereignet. Dabei wurde ein 22 Jahre alter Fußgänger schwer verletzt.
Schrecklicher Unfall: Auto schleift Fußgänger mit - Fahrer „erheblich alkoholisiert“
„Jung, vielseitig und ausbalanciert“: AUF will dritten Gemeinderat in Feldafing
Die Feldafinger Gruppierung AUF geht mit Akademikern, Handwerkern, Künstlern und Bänkern ins Rennen der Gemeinderatswahl – aber ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten.
„Jung, vielseitig und ausbalanciert“: AUF will dritten Gemeinderat in Feldafing
Er lauerte am Bahnhof: Polizei sucht Exhibitionist
Ein Exhibitionist hat am Donnerstag am S-Bahnhof in Weßling sein Unwesen getrieben. Nachdem eine 77 Jahre alte Frau ihn ansprach, verließ er den Bahnsteig.
Er lauerte am Bahnhof: Polizei sucht Exhibitionist
Zwei Verletzte bei Unfall in Ortsmitte
Bei einem Unfall in Gilching sind am Samstag zwei Personen verletzt worden. Der Bereich Karolingerstraße/Pollinger Straße war währen der Rettungs-und Aufräumarbeiten …
Zwei Verletzte bei Unfall in Ortsmitte

Kommentare