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Das Stammhaus Heine-Optotechnik an der Kientalstraße in Herrsching ´wird Mitte des Jahres frei. An seiner Stelle sollen Wohnungen entstehen – laut Antrag auf Vorbescheid zirka 28. 

Gewerbe

Pläne für Herrschings Heine-Standorte

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Für die freiwerdenden Flächen der Firma Heine-Optotechnik in Herrsching gibt es weitere Pläne.

Herrsching/Gilching – Der Umzug von Heine Optotechnik von Herrsching in das Gewerbegebiet Gilching-Süd erfolgt in diesem Jahr, voraussichtlich im Sommer. Alle fünf Standorte, auf denen der Hersteller für Diagnostik-Instrumente zurzeit noch verteilt ist, werden damit zusammen- und die Flächen in Herrsching einer neuen Nutzung zugeführt. Auf der rund 2500 Quadratmeter großen Fläche an der Kientalstraße, dem Mutterhaus des Unternehmens, ist der Bau von bezahlbaren Wohnraum geplant. Der Antrag auf einen Bauvorbescheid steht am Montag auf der Tagesordnung des Herrschinger Bauausschusses.

Die Firmengeschichte von Heine Optotechnik nahm vor 74 Jahren durch Helmut A. Heine an der Kientalstraße in Herrsching ihren Anfang. Bis heute ist die Firma zu 100 Prozent ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit weltweit mehr als 500 Mitarbeitern. Niederlassungen gibt es in Australien, den USA und der Schweiz. In Herrsching sind Entwicklung, Vertrieb, Marketing und Verwaltung mittlerweile auf fünf Standorte aufgeteilt. Unter anderem in Breitbrunn.

2011 waren erstmals Pläne laut geworden, nach Gilching umzuziehen. Das 21 000 Quadratmeter große Grundstück im Gewerbegebiet Gilching-Süd war seit längerem im Heine-Besitz. Baubeginn war aber erst im Herbst 2017. Mittlerweile ist das Gebäude mit insgesamt 14 000 Quadratmeter Fläche schon fast bezugsfertig.

Das Heine-Gelände im Herrschinger Gewerbegebiet ist bereits an die Asto-Gruppe verkauft worden, die dort einen grünen Campus plant, der bis zu 500 Arbeitsplätze bieten soll. Der erste Bauantrag für einen Neubau auf einer freien Fläche nordöstlich neben dem Bestand ist vom Gemeinderat Herrsching bereits im November ohne Gegenstimme abgesegnet worden. Bei Heine sind in Herrsching aktuell rund 350 Mitarbeiter beschäftigt.

Für die Fläche, auf der sich das Mutterhaus des High-Tech-Unternehmens aktuell befindet, soll nach dem Wegzug Wohnraum entstehen. Das Grundstück befindet sich mitten im Ort an der Kientalstraße. Beantragt wird dort der Bau von zirka 28 Wohnungen und einer Tiefgarage. „Geplant sind bezahlbare Mietwohnungen“, bestätigt Projektentwickler Franz-Xaver Erlacher und verweist im selben Atemzug darauf, dass die Wirtschaftlichkeit dieser Pläne auch in zwei Jahren noch dafür gegeben sein müsse. Früher rechnet er nicht mit der Realisierung. Terminiert sei aber schon der Umzug nach Gilching, nämlich Mitte des Jahres.

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