Ferienprogramm

76 Angebote, 77 Prozent Auslastung

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Herrsching - "Schön war's wieder", versicherte Wolfgang Schneider am Montag seinen Ratskollegen. Kaum ein Kind, das den "Gruß-August" nicht kennt. Bei fast allen Programmounkten sagt Schneider nämlich wenigstens Hallo. Aber schon die Ferien und damit auch das Programm, das er zusammenstellt, vorbei

Herrsching – Vieles hat beim Ferienprogramm Herrsching gute Tradition – das umfangreiche Programm an sich und unter Federführung von Gemeinderat Wolfgang Schneider im Besonderen. Tradition hat aber auch, dies erzählte Schneider am Montag seinen Ratskollegen, dass Louise Gräber, langjährige Freundin der 1996 verstorbenen Camilla Horn, „jedes Jahr in die Gemeindekasse spaziert und 100 Euro für das Ferienprogramm stiftet“. Unter anderem dies sind Geschichten am Rande, die es wert machen, fast zwei Jahrzehnt für dieses Programm verantwortlich zu zeichen. „Es war wie immer schön“, schwärmte Wolfgang Schneider als er seinen Ratskollegen am Montag die Bilanz präsentierte. 76 Veranstaltungen, acht weniger als im Vorjahr. Schneider bedauerte, dass sich Größere nicht mehr begeistern ließen. Die meisten Kinder seien acht, neun oder zehn Jahre alt. Der Favorit unter allen Angeboten bleibt der Skyline Park, der größte Flop war A-Capella-Singen und Kinderyoga. Trotzdem gebe es nichts zu meckern – bei einer Auslastung aller Angebote von rund 77 Prozent.

Schillers Dank wollte Schneider nicht für sich allein beanspruchen, „wir haben einen großen Fundus an Betreuern. Gott sei Dank“. Auch drei junge Asylbewerber hatten sich bereiterklärt zu helfen. „Ein echter Glücksgriff“, sagt Schneider. Anders verhalte es sich mit Füchtlingskindern. „Die Anmeldung übernehmen vermutlich die Paten und die Familien kommen nicht, weil sie nicht lesen können, wofür und wann gebucht wurde“, glaubt Schneider. Dies sei bedauerlich, aber kein Beinbruch, findet er voller Vorfreude aufs nächste Jahr

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