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Bislang gesetzt ist Alpár Szabó auf der Mittelbloc kerposition. 

Volleyball

Herrschings Lieblingsgegner

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Es ist so etwas wie der Lieblingsgegner des TSV Herrsching. Gegen keine Mannschaft in der Volleyball-Bundesliga haben die WWK Volleys eine bessere Bilanz als gegen den TV Rottenburg. Am Samstagabend sind die Baden-Württemberger zu Gast in der Nikolaushalle.

HerrschingNach einer zweiwöchigen Pause geht es für die Bundesliga-Volleyballer des TSV Herrsching im Liga-Alltag weiter. Am Samstag, 19 Uhr, empfangen die Schützlinge von Trainer Max Hauser den TV Rottenburg zum Südderby in der heimischen Nikolaushalle. Mit diesem Duell startete man übrigens auch in den letzten beiden Spielzeiten ins neue Jahr. In beiden Partien wirkten die Herrschinger noch im Winterschlaf. 2017 verloren sie 1:3, fast auf den Tag genau vor einem Jahr stand der GCWD auch lange Zeit neben sich, gewann aber dennoch mit 3:1.

Die Baden-Württemberger sind neben der alle zwei Jahre in der Bundesliga mitspielenden Nachwuchsriege des VC Olympia Berlin so etwas wie der Herrschinger Lieblingsgegner. Gegen kein anderes Team haben die WWK Volleys eine bessere Bilanz im Volleyball-Oberhaus vorzuweisen (7 Siege, 3 Niederlagen). In den vergangenen drei Spielzeiten verpasste Rottenburg die Playoffs jeweils deutlich. Das letzte Mal ging es für die Mannschaft von Kult-Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger 2014/15 in die Saisonverlängerung, dort war dann allerdings im Viertelfinale nach zwei 0:3-Niederlagen gegen die Powervolleys Düren Endstation.

Heuer schaut es wieder einmal so aus, als ob für die Rottenburger nach der Hauptrunde die Saison vorbei ist. Derzeit rangiert der TVR auf Platz zehn, der Rückstand zum Tabellenachten Bühl beträgt bereits acht Zähler. Ein 3:0-Sieg gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen stehen acht Niederlagen gegenüber. Die letzten fünf Spiele endeten sogar allesamt 0:3. Der Optimismus ist am Neckar dennoch ungebremst. Zuspieler Jannis Hopt: „Wir können in Herrsching definitiv was holen.“

Steht die Herrschinger Annahme, sollte am Ende der fünfte Saisonsieg rausspringen. „Wir müssen den Rottenburger Angriff unter Kontrolle bringen“, fordert auch Coach Hauser. Der kanadische Diagonalangreifer Alex Duncan-Thibault ist mit 83 Punkten erfolgreichster Angreifer in Reihen des TV Rottenburg. Dahinter folgen der 20-jährige Tim Grozer (62 Punkte) und der 40-jährige Idner Faustino Lima Martins mit 55 Zählern – beide auf der Außenposition. In Herrsching kommt der beste Punktesammler aus der Mitte (Alpár Szabó mit 117 Punkten).

Personell hat Hauser die „Qual der Wahl“. Alle Spieler sind fit und haben ordentlich trainiert. Vor allem auf Außen hat Hauser, seit dem Neujahrstag 35 Jahre alt, jede Menge Auswahl. Mit dem kurz vor Weihnachten zurückgekehrten Artem Sushko, Bryan Fraser, Tim Peter und dem im Herbst für den damals abgewanderten Sushko nachverpflichteten Humberto Machacon stehen Hauser vier Spieler für zwei Plätze zur Verfügung. In der Mitte bekamen zuletzt Kapitän Lukas Bauer und Alpár Szabó den Vortritt gegenüber Nick West. Auf der Diagonalen kommt Griffin Shields immer besser in Schwung. Keine Zweifel dürfte Hauser bei den Positionen Libero (Ferdinand Tille) und Zuspiel (Johannes Tille) haben.

Ähnlich wie Hauser (seit 1990 im TSV Herrsching) ist auch Rottenburgs Coach Müller-Angstenberger ein Dauerbrenner in seinem Verein. 1982 kam der 46-Jährige zum TVR, zunächst als Spieler, dann als Spielertrainer und seit nunmehr knapp 20 Jahren als Trainer.

Die Wetterkapriolen hatten auch Einfluss auf den TSV Herrsching. Aufgrund der großen Schneemengen waren diese Woche einige Hallen, in denen die Hauser-Schützlinge trainieren, gesperrt. Mit Hilfe des Bayerischen Volleyballverbandes habe man aber in München dann doch noch geeignete Trainingshallen gefunden.

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