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Nach dem Pokalsieg wollen die Herrschinger Volleyballer auch das Ligaspiel in Bühl gewinnen.

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Nach Bühl ist vor Bühl

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Die WWK Volleys Herrsching wollen nach dem Pokalsieg am Mittwoch in Bühl am Samstag auch das Ligaspiel bei den Bisons gewinnen.

HerrschingDer frühere Fußball-Bundestrainer Sepp Herberger brachte in den 1950er Jahren eine Weisheit in Umlauf, wonach „nach dem Spiel vor dem Spiel“ ist. Auf die WWK Volleys Herrsching umgemünzt könnte der Spruch dieser Tage lauten: „Nach Bühl ist vor Bühl.“ Drei Tage nach dem 3:1-Auswärtssieg bei den Bisons Bühl im Pokal kommt es am Samstag, 20 Uhr (live bei sporttotal.tv), zum schnellen Wiedersehen. Diesmal allerdings in der Liga.

Den Pokalerfolg haben die Herrschinger vorerst abgehakt (die Halbfinal-Auslosung findet am Sonntagabend in der Berliner Verbandszentrale statt). Nun gilt das Augenmerk wieder dem Bundesligaalltag. Und da stehen die Ammerseer nach sieben Spieltagen, also gut einem Drittel der Hauptrunde, auf einem sensationellen vierten Platz. Die vor der Saison deutlich höher eingeschätzten Bühler Bisons dümpeln derzeit nur auf dem elften Rang herum. Herrschings Trainer Max Hauser erwartet dennoch ein ähnlich knappes Spiel wie am Mittwoch.

Nach einer kurzen Regenerationsphase und zwei Trainingsheinheiten am Donnerstag und Freitag machte sich die Herrschinger Reisegruppe am Freitagnachmittag wieder auf dem Weg ins Badische. „Wir müssen ein bisschen schlauer spielen“, fordert Hauser. Auch im Block will der Herrschinger Übungsleiter mehr Konzentration sehen, vor allem gegen Bühls Diagonalangreifer Anton Qafarena. Im Pokalspiel am Mittwoch erzielte der Albaner immerhin 23 Angriffspunkte. Hat aber sein Gegenüber Jalen Penrose einen ähnlichen Sahnetag – der US-Amerikaner brachte es sogar auf 25 Zähler –, sollte auch diesmal etwas Zählbares für die Herrschinger drin sein und der Höhenflug weitergehen. Gelingt es den WWK Volleys, die Bisons binnen drei Tagen ein zweites Mal zu zähmen, „könnte es eine sehr gute Saison werden“. Das sagte Ferdinand Tille vor dem Bühler Doppelpack. Der Libero jedenfalls hat „Bock auf eine sehr gute Saison“. Den ersten Grundstein haben Tille und Kollegen am Mittwoch schon mal gelegt.

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