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Kapitän Peter führt WWK Volleys Herrsching zum Sieg

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Überragender Mann des Spiels: Herrschings Kapitän Tim Peter.
Überragender Mann des Spiels: Herrschings Kapitän Tim Peter. © Andrea Jaksch

Die WWK Volleys Herrsching sind mit einem 3:2-Erfolg in Königs Wusterhausen in die Zwischenrunde gestartet.

Herrsching – Mit einem knappen, aber nicht unverdienten 3:2 (25:16, 18:25, 25:27, 25:20,15:10)-Sieg bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen sind die WWK Volleys Herrsching am Sonntag in die Zwischenrunde gestartet. Es war das erwartet enge Match – mit dem besseren Ende für die Ammerseer. In der Tabelle der Zwischenrunde der Gruppe B verkürzten die Herrschinger den Rückstand auf die Brandenburger auf zwei Punkte. Die SVG Lüneburg steht nach ihrem 3:1-Erfolg gegen die Helios Grizzlys Giesen mit zwölf Punkten auf dem ersten Platz, danach folgen die Netzhoppers mit sieben und Herrsching mit fünf Zählern. Giesen liegt mit null Punkten auf dem vierten und letzten Rang.

Überragender Mann auf Seiten der WWK Volleys Herrsching war Tim Peter. Der Kapitän war mit 23 Punkten der erfolgreichste Angreifer des Spiels und holte sich zurecht die goldene MVP-Medaille. Erstmals seit knapp drei Monaten stand Jordi Ramon Ferragut wieder in der Startformation. Der Spanier überzeugte in der Annahme, im Angriff und vor allem im Aufschlag. Alle seine 19 Aufschläge fanden den Weg über das Netz. Auch in der Annahme war er sehr solide, all seinen 34 Annahmen folgte zumindest kein Annahmefehler. Herrschings Neuzugang Philipp Schumann saß das gesamte Spiel auf der Bank, auf der Diagonalen bekam Jonas Kaminski den Vorzug. Und Kaminski war es auch, der für den ersten Punkt des Spiels verantwortlich zeichnete.

In der Folge schenkten sich Königs Wusterhausen und Herrsching nichts. Beide Mannschaften agierten ziemlich nervös. Noch vor der ersten technischen Auszeit kassierte Max Hauser bereits eine Gelbe Karte, als er nach einem Netzhoppers-Ass lautstark meckerte (4:5). Der Herrschinger Coach sah den Aufschlag jenseits des Feldes. In der Folge übernahmen die Hausherren das Zepter, doch die Herrschinger fanden schnell ins Spiel zurück. Eine starke Aufschlagserie von Luke Herr an dessen alter Wirkungsstätte bescherte den Gästen sechs Punkte in Folge (22:15). Ein Netzhoppers-Aufschlagfehler und zwei Asse von Tim Peter – der erste Satz war in trockenen Tüchern.

Im zweiten Durchgang konnten die Herrschinger allerdings nicht an die Leistung des vorherigen anknüpfen. Ziemlich deutlich holten sich die Brandenburger den zweiten Satz (18:25). Im dritten Umlauf ging es vom ersten Ballwechsel an hin und her, eine zwischenzeitliche Drei-Punkte-Führung (15:12) verspielten die Herrschinger postwendend (15:15). In der Crunchtime war es dann Netzhoppers Brandon Rattray, der praktisch jeden Angriff verwertete. Den Satzgewinn zurrte schließlich Theo Timmermann fest (25:27).

Herrsching gab sich nicht auf. Als Anführer ging nun Tim Peter voran. Der Kapitän krempelte in bester Jalen-Penrose-Manier den Ärmel hoch und sorgte mit zwei Servicewinnern für den Ausgleich (25:20). Das Momentum war nun aufseiten der Gäste. Und die ließen sich auf dem Weg zum Matchgewinn nicht mehr aufhalten. Nach 118 Minuten hämmerte Jonas Kaminski den entscheidenden Ball ins Netzhoppers-Feld.

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