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Ein zweiter Zuspieler: Als letzten Neuzugang verpflichtete der TSV Herrsching Martin Krüger.

Volleyball

Der letzte Neuzugang für den TSV Herrsching

Mit der Verpflichtung von Zuspieler Martin Krüger hat Volleyball-Bundesligsit TSV Herrsching seine Kaderplanungen abgeschlossen.

HerrschingKnapp vier Monate vor Saisonbeginn hat Volleyball-Bundesligist TSV Herrsching seine Kaderplanungen abgeschlossen. Als siebten und letzten Neuzugang präsentierten die Ammerseer am Freitag noch Martin Krüger.

Der 23-Jährige kommt von der Warner University (Florida) an den Ammersee. Der 1,84 Meter große Zuspieler durchlief alle Jugendauswahlteams des Deutschen Volleyballverbands. Nach seinem Abitur verabschiedete sich Krüger in Richtung Florida, wo er in den vergangenen vier Jahren erfolgreich seinen Bachelor machte. Nachdem auch dieses Projekt abgeschlossen ist, liegt Krügers Fokus jetzt voll auf Volleyball. „Ich habe mir vorgenommen, so viel wie möglich von den erfahreneren Spielern zu lernen, um mich optimal weiterentwickeln zu können“, sagte Krüger zu seiner kurzfristigen Zielsetzung. „Professionell Volleyball zu spielen war schon immer mein Traum. Ich habe mich nach meiner Zeit in Frankfurt dazu entschieden, erst meinen Bachelor zu machen.“ Den Willen, Profi-Volleyballer zu werden, hat der gebürtige Hallenser dabei aber nie aus den Auguen verloren. Um so glücklicher ist er, dass „ich in Herrsching jetzt meine Chance bekomme“.

Vom ersten Steller Michal Sladecek soll Krüger lernen. Zwei unterschiedliche Charaktere auf der Denker- und Lenker-Position sollen das Herrschinger Spiel in der kommenden Saison unberechenbarer machen, sagte Max Hauser, der sich über die Verpflichtung Krügers freut. Vor allem, da Krüger als Profi immer im Training sein wird. Ein Umstand, zwei Zuspieler gemeinsam im Training zu haben, wird in Herrsching neu sein.

„Krüger ist ein Name, den man nicht auf dem Schirm hatte“, so Hauser. Für Hauser ist es „ein Spieler, der absolut formbar ist.“ Über sein nahezu neues Team sagt der Herrschinger Trainer: „Wir haben dieses Jahr eine tolle Mischung aus jungen Spielern, die extrem brennen für den Sport, und einigen erfahrenen Säulen, die diesem Gefüge Stabilität geben.“

Die Kaderplanungen sind am Ammersee nun endgültig beendet. Insgesamt sieben Neuzugänge konnten die Verantwortlichen um Manager Fritz Frömming nach Herrsching lotsen. Vom letztjährigen Team sind nur noch Libero Ferdinand Tille, Mittelblocker Nicolai Grabmüller und Außenangreifer Tom Strohbach dabei. Benedikt Doranth und Florian Malescha, die in der vergangenen Saison ohnehin nur noch sporadische Einsatzzeiten hatten, gehören allenfalls zum erweiterten Kader. Daher wird die Saison 2017/2018 als Jahr des Umbruchs betrachtet. 

Dirk Schiffner

Der Kader des GCDW

Zuspieler: Michal Sladecek (SVK), Martin Krüger

Libero: Ferdinand Tille

Annahme/Außen: Slawomir Zemlik (POL), Tim Peter, Tom Strohbach

Diagonalangriff: Christoph Mark

Mittelblock: Wilhelm Nilsson (SWE), Andre Brown (CAN), Nicolai Grabmüller (AUT)

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