Ausgezeichnet: Bürgermeister Christian Schiller nimmt für das Herrschinger Rathaus die Auszeichnung von Silke Meusel (Aktionskraft) entgegen. Für die AWA hat sich Ines Bethge (r.) über die Auszeichnung gefreut.
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Ausgezeichnet: Bürgermeister Christian Schiller nimmt für das Herrschinger Rathaus die Auszeichnung von Silke Meusel (Aktionskraft) entgegen. Für die AWA hat sich Ines Bethge (r.) über die Auszeichnung gefreut.

Umweltprojekt

Mit Trinkwasser die Umwelt schonen

  • vonAndrea Gräpel
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Wie man mit Leitungswasser Ressourcen schont, machen drei Einrichtungen in Herrsching vor.

Herrsching – Seit fast einem Jahr ist das Wasser-Quartier Ammersee-Ost als Teil des bundesweiten Projekts “Wasserwende – Trinkwasser ist Klimaschutz” aktiv und setzt sich mit viel Enthusiasmus für das Trinkwasser als klimafreundlichen, regionalen und auch geldbeutelschonenden Durstlöscher ein. Gemeinsam mit dem lokalen Wasserversorger, den Ammersee Wasser- und Abwasserbetrieben (AWA), und weiteren Partnern vor Ort fördert der Verein den Konsum von Trinkwasser. „Denn durch den Umstieg von Flaschen- auf Trinkwasser könnten zirka 33 000 Bürger in dem Wassser-Quartier einen wichtigen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz leisten, müssten keine Flaschen mehr durch die Gegend schleppen und sparen dabei Geld“, so Silke Meusel vom Verein Aktionskraft atip:tap. Über Bildung, Beratung, Bürger und Trink-Orte will das Projekt möglichst viele Bürger für sich gewinnen. „Der Verein atip:tap feierte übrigens erst im November seinen zehnten Geburtstag und hat schon viel in Sachen Klimaschutz erreicht“, sagt Silke Meusel. Stolz überreichter sie nun auch dem Herrschinger Rathaus, der AWA und der Leitung des Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil die Auszeichnung für Leitungswasserfreundlichkeit. Die Auszeichnung des Vereins bedeutet, dass weder Geld für Mineralwasser eingeplant ist, noch Flaschenwasser getrunken wird. „Ich bin stolz, gleich drei Auszeichnungen vergeben zu können, denn hier wird ganz aktiv Klimaschutz betrieben und viel CO2 und Verpackungsmüll eingespart“, sagt Silke Meusel.

Im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung im November hatten bundesweit zahlreiche Aktionen stattgefunden. „Atip:tap“ hat allein in dieser Woche knapp 25 Unternehmen und Institutionen als leitungswasserfreundlich ausgezeichnet. Den Sticker erhalten sie, wenn sie ihren Mitarbeitenden und Gästen ausschließlich Leitungswasser anbieten. Wer Interesse hat, kann sich bei „atip:tap“ für eine Auszeichnung melden. Und wer noch Hilfe beim Umstieg benötigt, kann an einer Online-Beratung teilnehmen. Das nächste kostenfreie Online-Seminar „Umstieg am Arbeitsplatz“ findet am 10. Februar ab 13 Uhr statt. Eine Anmeldung ist bereits jetzt unter https://atiptap.org/beratung/online-beratung/ möglich.  

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