Soul-Legende Aretha Franklin ist tot

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Junggeblieben: Herrschings Spielmacher Michal Sládecek gehört trotz seiner 38 Jahre noch zum Stammpersonal.

Volleyball

Play-off-Platz in greifbarer Nähe

Bei einem Sieg über Königs Wusterhausen wäre die Endrunde für die Herrschinger gesichert. Es gibt noch Fernduelle um die beste Ausgangsposition.

Herrsching – Mit einem klaren Erfolg können sich die Bundesliga-Volleyballer des TSV Herrsching vorzeitig für die Ende März beginnenden Play-offs qualifizieren. Dazu ist allerdings ein Heimsieg am Samstag, 19 Uhr, gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen notwendig. Herrsching steht mit 22 Punkten auf Rang acht, Königs Wusterhausen hat als Neunter 13 Zähler auf der Habenseite. Packen Kapitän Michal Sládecek und sein Team drei Punkte drauf, sind die Gäste endgültig aus dem Play-off-Rennen.

Gegen kein anderes Team haben die Ammerseer eine bessere Bundesliga-Bilanz. Fünf der sieben bisherigen Partien gewann Herrsching, zweimal siegten die Netzhoppers. Das Hinspiel vor knapp drei Monaten entschied der selbst ernannte Geilste Club der Welt mit 3:1 für sich. Die schwache Tabellenplatzierung der Gäste lässt TSV-Coach Max Hauser ein wenig stutzen: „Die sind heuer ein sehr starkes Team. Dass sie nur Neunter sind, spricht für die Stärke der Liga.“ Die Niederlagen fielen meistens sehr knapp aus. Anfang des Jahres gewann das Team von Coach Mirko Culic gar mit 3:2 gegen die drittplatzierten United Volleys Rhein-Main. Daher sagt Hauser: „Wir nehmen das sehr ernst.“ Der 34-Jährige erwartet einen „spannenden, engen Kampf“.

Hauser: „Nicolai hat sich zuletzt stärker präsentiert“

Auch wenn aktuell einige Spieler etwas grippegeschwächt daherkommen, wird Hauser personell aus dem Vollen schöpfen können. „Außen habe ich die Qual der Wahl.“ Während Tom Strohbach gesetzt sein dürfte, duellieren sich Jose Pedro Gomes und Tim Peter um den zweiten freien Platz. Auch in der Mitte eröffnen sich Hauser neue Möglichkeiten. Nachdem Nicolai Grabmüller Anfang der Saison noch verletzt gewesen war, drängte sich der Österreicher in den vergangenen Wochen auf. „Nicolai hat sich zuletzt immer stärker präsentiert“, meint Hauser. 

Seine Einsatzzeiten stiegen deutlich. Leidtragender kann Wilhelm Nilsson sein. Am Kanadier Andre Brown, aktuell der beste Blocker der Liga, dürfte kein Vorbeikommen sein. Auf der Diagonalen ist Christoph Marks konkurrenzlos. Der 20-Jährige führt die Scorer-Wertung deutlich an. Auch an Spielmacher Sládecek gibt es keine Zweifel. Der Slowake feierte am vergangenen Montag seinen 38. Geburtstag. In der Bundesliga ist nur Rottenburgs Idner Faustino Lima Martins noch älter (39 Jahre und drei Monate) als der Herrschinger Zuspieler.

Gäste kommen ersatzgeschwächt

Gäste-Trainer Culic muss auf zwei wichtige Stützen verzichten. Kapitän Daniel Heinicke liegt mit einer Grippe flach. Auch Diagonalangreifer Filip Gavenda ist nach seiner schweren Knieverletzung noch nicht einsatzbereit. In Herrsching hofft Übungsleiter Hauser nach zuletzt drei 2:3-Niederlagen mal wieder auf einen Sieg. „Im Aufschlag müssen wir wieder stabiler werden als zuletzt“, sagt er. Beim 2:3 bei den Alpenvolleys Haching ging jeder vierte Service ins Netz oder ins Aus. Ansonsten gelte es, die Form beizubehalten, so Hauser.

Im Fernduell um die besten Play-off-Plätze ist ein Dreier fast schon Pflicht, da die vor Herrsching platzierten Teams aus Bühl (in Solingen) und Lüneburg (in Rottenburg) ebenfalls lösbare Aufgaben vor der Brust haben. Bühl und Lüneburg haben 23 Punkte. Haching (25) hat an diesem Wochenende spielfrei, der viertplatzierte Düren (27) empfängt den noch immer punktverlustfreien Spitzenreiter Friedrichshafen.

Von Dirk Schiffner

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