Hochwasser in der Realschule
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Die Herrschinger Realschule bekommt eine neue Turnhalle.

Realschule Herrsching

Dreifachhalle geht in Planung

Die Planungen der Dreifachturnhalle für die Herrschinger Realschule nehmen Fahrt auf.

Herrsching – Die Realschule und auch der TSV Herrsching konnten sich schon im Juli freuen – das mit der neuen Dreifachturnhalle wurde in trockene Tücher gelegt. Nach einigem Hin und Her mit dem Eigentümer der benachbarten Tennisanlage konnte sich der Verband am Ende mit ihm einigen, denn zum Bau der neuen Halle wird ein Grundstücksstreifen der Tennisanlage benötigt. In der jüngsten Versammlung des Zweckverbandes für weiterführende Schulen im westlichen Teil des Landkreises Starnberg wurden nun die Architekturleistungen in Auftrag gegeben.

Einem Abriss der bestehenden alten Eineinviertelfeldturnhalle und dem Neubau einer allein für den Schulsport dringend benötigten Dreifachturnhalle steht nichts mehr im Wege. Aktuell müssen die rund 1000 Schüler der Realschule auf andere Hallen ausweichen. „Seit Jahren müssen unsere Kinder mit dem Schulbus zum Turnunterricht nach Hechendorf oder in die Mittelschule in Herrsching fahren. Da geht sehr viel Zeit vom Unterricht verloren“, hatte Schulleiterin Rita Menzel-Stuck geklagt, als der Eigentümer der Tennisanlage im November den sicher geglaubten Verkauf seiner Fläche unerwartet doch wieder abgelehnt hatte. Auch der TSV Herrsching hatte sich damals schon auf weitere Hallenkapazitäten gefreut.

Für die Architektenleistungen gingen insgesamt zehn Bewerbungen ein. Nach Prüfung der einzelnen Bewerbungen haben bereits im September Verhandlungsgespräche mit dem engsten Bewerberkreis statt. Verbandsvorsitzender Manfred Walter, Geschäftsführer Stefan Amon, die Schulleiterin und einer ihrer Stellvertreter, Marcus Detsch, hatten an diesen Gesprächen teilgenommen und schlugen nun der Versammlung vor, den Auftrag an das Münchner Architekturbüro Sommersberger zu vergeben. Sommersberger ist durch zahlreiche andere Bauprojekte kein unbekannter Name in der Ammerseegemeinde, zum Beispiel den Ausbau von Feuerwehrhaus und Mehrzweckraum in Breitbrunn. Amon rechnet mit dem Baubeginn frühestens im Sommer 2019 und mit der Fertigstellung möglicherweise Ende 2020 oder spätestens 2021.

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