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Beim Runden Tisch ging es auch um das Kurparkschlößchen.

Runder Tisch

Schönes Grün für Alle

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Im Mai gab es einen Runden Tisch mit Herrschinger Vereinsvertretern und Politikern - es ging um die Grünanlagen der Gemeinde. Nun gab es die Ergebnisse. 

Herrsching – Viele Sommer-Partys, übermäßiger Drogenkonsum, Vandalismus. Schnell kamen die Teilnehmer eines Runden Tisches Mitte Mai auf Dinge, die es auf Herrschinger Grünanlagen gibt. In einer Zukunftswerkstatt sollten sich die Vertreter von Vereinen, Senioren- und Jugendbeirat, Sicherheitsdienst sowie Gemeinderat Gedanken darüber machen, wie die Situation zu verbessern ist. Das Ergebnis trug Jugendpfleger Christian Kreilkamp in der jüngsten Gemeinderatssitzung vor. 

Christian Kreilkamp ist Herrschinger Jugendpfleger.

„Das Ziel ist, dass die Grünanlangen Wohnzimmeratmosphäre vermitteln und pfleglich behandelt werden“, erklärte er. Erste Lösungen habe die Zukunftswerkstatt bereits gebracht. „Mehr Mülltonnen, ein vierteljährliches Ramadama, konsequente Verfolgung von Sachbeschädigung, mehr Licht“, zählte Kreilkamp auf. Zur Belebung solle es laut den Teilnehmern mehr Veranstaltungen im Kurpark geben. Denkbar sei etwa ein Street-Art-Festival. 

Vorschläge nach italienischem Vorbild

Am Ende des Runden Tischs hielten die Teilnehmer fest, welcher Themenbereich ihnen am wichtigsten ist: die Bekämpfung des Vandalismus. Kreative Schilder taten sich als ein Teil der Lösung hervor. „Es geht darum, wie man Botschaften vermittelt“, sagte Kreilkamp. In der italienischen Partnergemeinde Ravina-Romagnano gebe es statt roter Verbotschilder grüne Schilder. 

Kreilkamp: „Ein guter Anfangsbaustein“

Ebenfalls nach Vorbild aus einer italienischen Gemeinde kam der Vorschlag, einen roten Teppich in der Gemeinde aufzumalen, der zu wichtigen Orten führt. Von 23 Teilnehmern des Runden Tischs haben sich 16 bereit erklärt, in einem Arbeitskreis weiterhin aktiv zu sein. Die Fortsetzung des Projekts hat der Gemeinderat nun genehmigt. Demnach soll es im Herbst oder Frühjahr eine zweite Veranstaltung geben. Für erste Maßnahmen stellt die Gemeinde vorerst 5000 Euro im Haushalt ein. Diese Summe hatte Hans-Hermann Weinen (SPD) angeregt: „Damit die Teilnehmer über das Stadium des miteinander Redens hinaus kommen.“ 

Anke Strobl (Bürgermeinschaft) sagte: „Ich würde sogar 10 000 Euro einstellen.“ Bürgermeister Christian Schiller warnte angesichts der vielen anwesenden Jugendlichen vor einem populistischem Hochbieten der Gemeinderäte. Mehr Geld könne bei Bedarf immer noch im Nachhinein bewilligt werden. „Ich finde gut, dass die Gemeinde mit dem Projekt weitermachen möchte“, sagte Kreilkamp im Anschluss dem Starnberger Merkur. Er freue sich über das Budget. „Es gibt Projekte, da bräuchten wir mehr Geld – aber das ist ein guter Anfangsbaustein.“

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