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Schwerer Unfall an Silvester: Verletzte außer Lebensgefahr

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Unfall Wartaweil 31.12.20221
Völlig zertrümmert: Ein Ford ist am Silvesterabend gegen 23.20 Uhr bei Wartaweil von der Fahrbahn abgekommen, raste eine Böschung hinauf, prallte gegen einen Baum und überschlug sich. Die drei Insassen erlitten schwere Verletzungen. © Dominik Bartl

Drei Menschen sind am Silvesterabend bei Herrsching bei einem Unfall schwer verletzt worden. Weiter viele Fragen zum Hergang offen.

Update vom 3. Januar, 17.02 Uhr:

Der schwere Unfall in der Neujahrsnacht in Wartaweil lässt weiter Fragen offen. Wie berichtet, hatte sich ein Pkw mehrmals überschlagen. Die drei Insassen wurden eingeklemmt und konnten erst durch die Feuerwehr befreit werden. Eine 26-Jährige war so schwer verletzt worden, dass sie ins Krankenhaus geflogen werden musste. Herrschings Polizeichef Erich Schilling konnte im Gespräch mit dem Starnberger Merkur immerhin mitteilen, dass die junge Frau mittlerweile außer Lebensgefahr sei. Die beiden Männer, 33 und 63 Jahre, die ebenfalls eingeklemmt waren, haben noch nicht vernommen werden können, sodass noch nicht bekannt ist, wer das Auto überhaupt gefahren hat. Unklar ist auch weiterhin, ob Alkohol oder dergleichen eine Rolle gespielt hat. „Vermutlich wird erst ein Gutachten weitere Ergebnisse liefern“, sagte Schilling gestern.

Erstmeldung vom 1. Januar: „Schwerer Unfall an Silvester: Auto fliegt meterweit - drei Schwerverletzte“

Wartaweil - Bei einem schweren Unfall am Silvesterabend gegen 23.20 Uhr bei Wartaweil sind drei Menschen schwer verletzt worden. Die Straße war rund fünf Stunden gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen der Herrschinger Polizei waren eine 26-Jährige, ein 33-Jähriger und ein 63-Jähriger mit einem Ford von Herrsching Richtung Fischen unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache sei das Fahrzeug auf Höhe Wartaweil aufs Bankett geraten, habe die Fahrbahn gekreuzt und sei anschließend auf der linken Fahrbahnseite eine Böschung hinaufgeschossen.

Schwerer Unfall bei Wartaweil: Drei Personen in Auto eingeklemmt

„Im weiteren Verlauf kollidierte das Fahrzeug frontal mit einem Baum und rollte seitlich die Böschung hinunter.“ Der Wagen blieb auf dem Dach am Straßenrand liegen. An der Böschung hatte der Pkw offenbar abgehoben und war über einen Bachlauf geflogen. Die beiden Männer waren im Fahrzeug eingeklemmt. Die junge Frau war halb aus dem Wrack geschleudert worden, sie war mit einem Arm unter dem Wrack eingeklemmt und mit den Beinen im Fahrzeug.

Die Feuerwehr Herrsching, mit 22 Mann im Einsatz, befreite alle drei mit Rettungsgeräten und Hebekissen. Das Fahrzeug musste auch noch gegen Abrutschen gesichert werden, weil es an der Böschung lag, erklärte Kommandant Daniel Pleyer. Von zwei Seiten öffneten Feuerwehrler mit Schere und Spreizer das Wrack, damit Notärzte und Sanitäter schnell zu den Verletzten gelangen konnten. Nach rund 40 Minuten waren alle drei befreit - das war schnell angesichts des völlig deformierten Fahrzeugs. Die drei Insassen wurden vom Rettungsdienst mit RTW und einem Hubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Viele Fragen zum Unfallhergang sind noch offen

Einige Fragen zum Hergang sind noch ungeklärt. „Auf Grund diverser Unklarheiten, auf die aus Ermittlungsgründen nicht näher eingegangen wird, wurde durch die Staatsanwaltschaft ein Gutachten angeordnet“, teilte die Polizei mit. Unklar ist daher, ob die Insassen angeschnallt waren - angesichts der Lage eher unwahrscheinlich - oder ob Alkohol im Spiel war. Angaben zur Herkunft der Insassen machte die Polizei nicht. Die Unfallstelle zog sich über mehrere hundert Meter hin. Ein Gutachter untersuchte jedes Detail noch in der Nacht, was die lange Sperrung der Strecke von rund fünf Stunden erklärt. Neben der Herrschinger Feuerwehr war jene aus Fischen im Einsatz sowie der Rettungsdienst mit zahlreichen Rettungswagen und mehreren Notärzten.

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