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Polizei: Helm bietet mehr Sicherheit

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Drei Radlunfälle innerhalb weniger Tage veranlasst die Polizei zu einem Appell: „Tragt Helm!“ Zwei dieser drei Unfälle hatten schwere Verletzungen zufolge, die mit einem Helm glimpflicher ausgegangen wären. 

Herrsching Innerhalb weniger Tage ist es in Herrsching zu drei Unfällen gekommen, bei denen Fahrradfahrer zum Teil schwer verletzt wurden. Auffällig war dabei, dass alle Radler vollkommen ohne fremde Beteiligung zu Sturz kamen. Polizeichef Erich Schilling findet, dass dies ein guter Anlass sei, darauf hinzuweisen, dass auch Radfahrer ihr Fahrverhalten beziehungsweise die Geschwindigkeit an das eigene Können, die Beschaffenheit der Straße sowie die Witterungsverhältnisse anzupassen haben. „Besonders wichtig ist jedoch, wie die Unfälle aus der vergangenen Woche zeigen, sich für das Tragen eines Fahrradhelmes zu entscheiden“, findet Schilling. Zwei Freizeitfahrradfahrer (weiblich, 65 und männlich, 88 Jahre) zogen sich nämlich, da sie keinen Helm trugen, schwere Gesichts- und Kopfverletzungen zu, die eine stationäre Aufnahme in eine Klinik erforderten. Ein Rennradfahrer (51) erlitt bei seinem Sturz im Bereich Wartaweil „lediglich“ Schürfwunden. Nach einer ambulanten Behandlung durfte er das Krankenhaus wieder verlassen, was mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der Fall gewesen wäre, hätte er nicht einen Helm getragen, an dem erhebliche Beschädigungen festgestellt wurden. Die Polizei appelliert an alle Radler, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten und im Sinne der eigenen Gesundheit freiwillig einen Helm zu tragen.

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