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Einer der Pflanztröge in Herrsching. (Archiv)

See- und Summerstraße

Im Frühjahr kommen acht Tröge weg

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Die Anzahl der bei Teilen der Herrschinger Bevölkerung umstrittenen Pflanztröge in der See- und Summerstraße wird im nächsten Jahr redziert. Das hat Bürgermeister Christian Schiller jetzt bestätigt.

Herrsching – Christian Schiller hatte die Bürgerversammlung abwarten wollen, hatte es bei der Gelegenheit auch schon erwähnt und nun ist klar: Sechs bis acht der mehr als 20 Pflanztröge auf See- und Summerstraße in Herrsching werden verschwinden. Die Bäume sollen zur Pflanzzeit im nächsten Frühjahr in den Boden gepflanzt werden, beziehungsweise werden an der Stelle Grünflächen angelegt. In der Sitzung am Montag holte sich der Bürgermeister das Okay seines Gemeinderates.

In der Ratsrunde erinnerte er daran, dass es eigentlich Absicht gewesen war, sämtliche Bäume nach der Probephase in den Boden zu bringen. Damals hatte man aber nicht an die Versorgungsleitungen wie Gas, Wasser, Telekom oder Staukanal gedacht, die in einer Tiefe von 60 bis 140 Zentimetern entlang der Straßen verlegt sind. In vielen Fällen ist das Einpflanzen deshalb gar nicht möglich. „An sechs bis acht Standorten würde es gehen“, so Schiller. Unter anderem an dem viel kritisierten Standort zur Einmündung Rudolf-Hanauer-Straße kann der Pflanztrog verschwinden, freute sich der Bürgermeister. Aber auch an der Einmündung zum Kölblweg und zur Von-Eichendorff-Straße. Eingepflanzt werden sollen auch die Bäume an den Einmündungs-„Toren“ zu Summer- und Seestraße. Die Tröge sollen an anderen Straßen in Herrsching weitere Verwendung finden. „Es gab ja einige Anfragen in der Bürgerversammlung“, so Schiller.

Wolfgang Schneider (SPD) sorgt sich, dass die Torwirkung durch die Einpflanzung der Bäume an See- und Summerstraße abhanden komme. „Ich halte es für wichtig, dies so zu erhalten“, sagte er. Er befürchtet, dass die Autofahrer ohne Tröge wieder durch die Straße „brettern“. Ein Trog am Eingang zur Summerstraße sei schon getroffen worden. Das hatten Kritiker der Verkehrsberuhigung ja schon befürchtet, jene, die die Tröge als Gefahr erachten. Die Meinungen werden weiter geteilt bleiben.  grä

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