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Zug durch Herrsching: die Sternsinger beim Treffen am Samstag.
Diözesane Eröffnung der Sternsinger Aktion
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Diözesane Eröffnung der Sternsinger Aktion
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Diözesane Eröffnung der Sternsinger Aktion

Auftakt in Herrsching

Sternsinger: Fast 200 Könige am Ammersee

An die 200 Sternsinger aus dem Bistum Augsburg haben sich am Samstag in Herrsching getroffen. In den kommenden Tagen sammeln sie vor allem für Kinder in Peru. 

Herrsching - Bekleidet in die Gewänder der Heiligen Drei Könige, eröffneten rund 200 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit den Verantwortlichen der Abteilung Mission-Entwicklung-Frieden, dem Bischöflichen Jugendamt, dem BDKJ-Diözesanverband Augsburg und der Pfarrei St. Nikolaus in Herrsching die Dreikönigsaktion 2019 für die Diözese Augsburg.

In Anwesenheit von Bürgermeister Christian Schiller, Vizelandrat Georg Scheitz, Dekan Anton Brandstetter und des Bundestagsabgeordneten Michael Kießling erklärte Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge: „Ich freue mich sehr, Euch heute mit Eurer Mission beauftragen zu können. Sternsingen ist ein ganz wichtiger Dienst und Auftrag der Kirche.“ Sternsingergruppen werden in fast 900 Pfarreien im Bistum Augsburg unterwegs sein, den Segen Gottes in die Häuser der Menschen bringen und um Spenden für notleidende Kinder in der Welt bitten. Ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus, ein Sternsingerzug durch Herrsching und ein umfangreiches Informationsprogramm zum diesjährigen Leitwort der Aktion bereitete die Kinder und Jugendlichen auf ihren kommenden Dienst vor.

„Ich finde es toll, dass Ihr durch Euren Dienst als Sternsinger Mauern abtragt“, stellte   Prälat Dr. Bertram Meier in seiner Predigt fest. Die Sternsinger bezeichnete er als „Botschafter des Evangeliums“, die dem Friedensgedanken Hand und Fuß geben. „Wenn Ihr durch Lieder und Gedichte die Worte der Bibel ins Praktische übersetzt, zeigt Ihr, dass Ihr eine Stimme habt.“ Diese Stimme würden sie auch für ihre Altersgenossen in Peru und vielen Teilen der Welt erheben. Als „Anwälte der Rechtlosen“ würden die Sternsinger Geld für Projekte sammeln, damit „auf den Gesichtern behinderter Kinder und Jugendlicher die Tränen dem Lächeln weichen“, betonte der Prälat. Im Blick auf alte, kranke und einsame Menschen seien sie als „Boten der Freude“ unterwegs: „In einer Gesellschaft, die unter Vereinzelung und Vereinsamung leidet, starten sie eine Gegenbewegung: Alt und Jung begegnen sich“, so der Seelsorgeamtsleiter.

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