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Symbolbild

Es begann mit einem Strafzettel...

Verhängnisvolle Kontrolle: Haftbefehl gegen Herrschingerin

Herrsching - Eine Herrschingerin hat nichts Schlimmes gemacht:  Sie hat einfach falsch geparkt. Was sie dann aber tat, brachte ihr eine verhängnisvolle Begegnung mit Schleierfahndern ein. 

Manchmal sind es nur die kleinen Fische, die den Beamten der Schleierfahndung im Grenzbereich an der A8 ins Netz gehen: Die 60-Jährige aus Herrsching war mit einem Mazda eines Bekannten unterwegs, als sie von der Polizei angehalten wurde. Den Wagen hatte die Frau sich von einem Bekannten geliehen, aber seit Mai 2015 nicht mehr zurückgegeben. Lapidare Begründung: "aus finanziellen Gründen". Zudem stellten die Beamten fest, dass die Frau einen nach einer Verkehrsordnungswidrigkeit sich nicht um die Geldbuße über 10 Euro gekümmert hatte. Mit allen und Gebühren stand sie deshalb mit 100 Euro in der Kreide. Gegen die Frau erging Haftbefehl, zudem setzte es eine Anzeige wegen Unterschlagung. Seinen Wagen bekommt der Bekannte nun von der Polizei zurück.

Urkundenfälscher und Verkehrsrowdy

Einen dickeren Fisch erwischte die Polizei auf der A8 bei Bad Feilnbach. Dort stoppten sie einen 30-jährigen Rumänen in einem Pkw mit französischem Kennzeichen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg suchte ihn wegen Urkundenfälschung per Haftbefehl. Der Rumäne beglich die ausstehenden 2195 Euro und blieb deshalb auf freiem Fuß.

In die JVA nach München musste dagegen ein 46jähriger Österreicher einrücken. Gegen ihn bestanden Haftbefehle wegen Straßenverkehrsgefährdung und Betrug. Die Haftstrafe von insgesamt 82 Tagen hätte er nur durch Zahlung von über 6000 Euro abwenden können. Das Geld konnte er nicht auftreiben, deshalb ging es für ihn in den Knast.

mb

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