Bundesparteitag: SPD stimmt über sofortigen Austritt aus der GroKo ab - so lautet das Ergebnis

Bundesparteitag: SPD stimmt über sofortigen Austritt aus der GroKo ab - so lautet das Ergebnis
+
Armin Herle legt sein Traineramt nach der Saison nieder.

Handball

TSV Herrsching wieder auf Trainersuche

  • schließen

HerrschingDie Herrschinger Handballer müssen sich für die kommende Saison einen neuen Trainer suchen. Armin Herle wird zum Saisonende sein Amt beim Tabellensechsten der Landesliga Süd definitiv niederlegen. „Ich brauche Ruhe nächstes Jahr“, sagt der Coach, der sich mehr seiner Familie und seinem Beruf widmen will. Die Belastung, nebenbei noch ein Team in der zweithöchsten bayerischen Liga zu betreuen, ist für ihn inzwischen eindeutig zu hoch.

Schon im vergangenen Frühjahr wollte sich Herle beim TSV zurückziehen. Erst im Winter hatte er Reinhold Weiher als Übungsleiter am Ammersee abgelöst. Das Engagement war nur als kurzzeitiges geplant. Weil der Verein trotz fieberhafter und intensiver Suche keine Alternative präsentieren konnte, erklärte sich Herle zur Erleichterung der Verantwortlichen bereit, mit der Mannschaft in die neue Saison zu starten.

Dem guten Willen setzten Herles private Umstände bald enge Grenzen. Der Trainer merkte in der Hinserie selbst, dass er nicht mehr die Zeit findet, die nötig wäre, um seinen Job beim TSV wirklich gerecht zu werden. Hinzu kommt, dass sich Herle selbst als Auslaufmodell betrachtet. Mit Unterbrechungen ist der Lehrer inzwischen seit fünf Jahren für den Verein tätig. Dass sich in dieser Zeit einiges abnutzt, versteht sich von selbst. „Die Mannschaft braucht neuen Input“, sagt er, neue Reizpunkte seien vonnöten.

Anders als im vergangenen Jahr, als der Trainermarkt nahezu leer gefegt war, sieht er heuer die Lage günstig, einen neuen Mann zu präsentieren. „Es gibt moderne Trainer, die für den Job geeignet sind“, ist Herle überzeugt. Das kann Uli Sigl indirekt bestätigen. Der Abteilungsleiter sondiert schon längst den Markt: „Es laufen Gespräche“, sagt er.

Näheres will er noch nicht preisgeben. Nur eines ist sicher: Die üblichen Verdächtigen scheiden aus dem Kreis der Kandidaten aus. Gilchings Trainer Klaus Schmid ist ebenso wenig eine Alternative wie Tobias Wannenmacher. Der ehemalige Herrschinger, der inzwischen beim Bundesligisten HC Erlangen mit den sportlichen Geschäften vertraut ist, galt im vergangenen Frühjahr noch als aussichtsreicher Anwärter auf den Posten beim TSV. In diesem Jahr gestaltet sich die Lage vollkommen anders. „Er wird mit Sicherheit kein Trainer werden“, stellt Sigl klar.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kaum Sorgen wegen Rekord-Verschuldung
Die Verschuldung des Landkreises wird bis 2023 von 0 auf bis zu 180 Millionen steigen. Das geht aus der Prognose zum Haushalt 2020 hervor, der gestern im Kreisausschuss …
Kaum Sorgen wegen Rekord-Verschuldung
Schwerkranke Frau bekommt von Jobcenter nur 4,24 Euro im Monat: Betreuer mit drastischen Schritten
Keine fünf Euro bekommt eine psychisch und körperlich kranke Starnbergerin vom Jobcenter. Der Fall zeigt auf dramatische Weise, wie jemand durch das Sozialsystem fallen …
Schwerkranke Frau bekommt von Jobcenter nur 4,24 Euro im Monat: Betreuer mit drastischen Schritten
„Bus vor Kirschbaum“ fährt auf Titelseite
Zum neuen MVV-Fahrplan leistete die neunjährige Eva-Maria Rehdes aus Andechs einen ganz besonderen Beitrag: Sie gestaltete das Bild, das es auf die Titelseite des …
„Bus vor Kirschbaum“ fährt auf Titelseite
Vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter als Hacker: So verlor ein Geschäftsmann 15 000 Euro
Hacker aus dem Ausland, die sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgeben, um Bankkonten zu plündern: Mit dieser ausgeklügelten Betrugsmasche sind immer wieder auch Menschen …
Vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter als Hacker: So verlor ein Geschäftsmann 15 000 Euro

Kommentare