Auto rast offenbar in Bushaltestellen in Marseille

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Die Zwischenlösung war offenbar eine gute Lösung, nun geht’s so weiter mit (v.l.) Monika Maisch (Schatzmeisterin), Angela Ziegle r (dritte Vorsitzende), Hildegard Wienholt, (zweite Vorsitzende), Regina Klusch (Schriftführerin) und Ilse Onnasch (Vorsitzende).

Herrschinger Insel

Turbulente Zeiten sind Vergangenheit

Neuwahl, Rücktritt und gute Arbeit: so das Fazit der Jahresversammlung des Vereins Herrschinger Insel am Donnerstag.

Herrsching –  Zur Erinnerung: Erst im Mai 2016 gewählt, hatte Angela Huss im September den Vorsitz niedergelegt. Ilse Onnasch war kommissarisch eingesprungen (wir 10berichteten). Wenig später trat Monika Maisch an die Stelle von Schatzmeisterin Irene Schmautz-Meier. Beide neuen Vorstandsmitglieder wurden am Donnerstag in ihren Ämtern bestätigt.

Ohne Frage hat der Verein aufregende Zeiten hinter sich: Erst hatte der Gemeinderat 2015 zu hohe Rücklagen angemahnt. Kurz darauf der Rücktritt. Unterdessen ist wieder Ruhe eingekehrt, die überdurchschnittlichen Rücklagen stellten sich laut Beisitzerin und Gemeinderätin Hannelore Doch als Fehler im System heraus. Entsprechend positiv gestimmt blickte Ilse Onnasch in die Zukunft, freute sich über neue Lagerräume im alten Postgebäude. „Ich bin immer wieder beeindruckt, was hier alles stattfindet“, lobte sie die rund 70 Ehrenamtlichen und Festangestellten nach dem Rechenschaftsbericht von Geschäftsführerin Barbara Maier-Steiger.

Knapp 40 Mitglieder hatten sich auf den Weg gemacht, um im Evangelischen Gemeindehaus auf das Jahr 2016 zurückzublicken. Die Zahlen sprachen für sich: In der Anlauf- und Koordinationsstelle bekamen Hilfesuchende in exakt 2319 Gesprächen Auskunft. Fünfmal berieten die Helfer Menschen in deren Zuhause und beantworteten 44 E-Mails. Der Löwenanteil komme allerdings gerne persönlich vorbei, betonte Sozialpädagogin Barbara Maier-Steiger. Nachdenklich stimmte, dass deutlich häufiger finanzielle Probleme der Gesprächsanlass sind. „Immer mehr Menschen kommen mit dem Geld, das ihnen zur Verfügung steht, einfach nicht mehr aus.“ Besonders betroffen seien Rentner, chronisch Kranke und Alleinerziehende. An dieser Stelle springe etwa die Herrschinger Tafel oder die Schuldnerberatung ein.

Weniger Anfragen kamen von den Asylbewerbern. Hier leiste der Helferkreis hervorragende Arbeit. Ein großes Lob ging an die 32 mitwirkenden Vereine – und das Repair-Café, wo zwei Drittel der hergebrachten Teile von den 50 Ehrenamtlichen repariert werden können. Dabei kämen schon mal Fragen wie, ob jemand bei ihnen zu Hause die Heizung reparieren könne. Natürlich nicht, lautet die Antwort. Auch die Isar-Card, die Bedürftige sich in der Bahnhofstraße 38 ausleihen können, werde gut angenommen. Finanziell schloss der Vereinshaushalt mit einem Plus ab. „Herzlichen Dank und weiter so“, spornte Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Böckelmann an. 

Michéle Kirner

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