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Aus einer echten Volleyballfamilie stammt Christoph Marks. Seine beiden Brüder Jan-Phillip und Nicolas spielten auch schon 1. Bundesliga.

Volleyball

Junges Talent für die Schlüsselposition

Volleyball-Bundesligist TSV Herrsching hat den 20-jährigen Christoph Marks als Diagonalangreifer verpflichtet. Für Trainer Max Hauser ein Spieler mit großem Potenzial.

Herrsching – Die Bundesliga-Volleyballer des TSV Herrsching haben ihre Schlüsselposition Diagonalangriff neu besetzt. Vom Ligarivalen TSG Solingen Volleys kommt Christoph Marks. Trainer Max Hauser hält große Stücke auf den 20-Jährigen. „Wir haben mit Christoph ganz bewusst einen jungen deutschen Spieler mit viel Perspektive verpflichtet.“ Der Coach zieht einen Vergleich zu Marks’ Vorvorgänger: „So wie damals Daniel Malescha, als er von Coburg nach Herrsching kam, wird auch er bei uns vollstes Vertrauen bekommen und sich entwickeln können.“ Über seinen Wechsel von Solingen nach Herrsching sagt Marks: „Ich möchte mich spielerisch und körperlich weiterentwickeln und den nächsten Schritt gehen. Da war Herrsching die perfekte Adresse.“

Marks, geboren in Aachen, aufgewachsen in Thailand, stammt aus einer echten Volleyball-Familie. Seine beiden älteren Brüder Jan-Phillip und Nicolas haben es vor ihm bis in die 1. Liga geschafft, spielen aktuell beim Zweitligisten SV Lindow-Gransee. In Solingen war Marks in der vergangenen Saison der punktbeste Angreifer, 194 Punkte bedeuteten Platz 18 in der Scorer-Wertung. Keine so schlechte Ausbeute für eine Premierensaison. Wie seine beiden Brüder wurde Christoph Marks in der Talentschmiede des VC Olympia Berlin ausgebildet, er wurde viermal Deutscher Juniorenmeister und dreimal Bundespokalsieger, mit der Junioren-Nationalmannschaft qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaft.

Mehr als glücklich ist auch Teammanager Fritz Frömming. „Christoph ist ein toller Kerl mit enormen Talent. Bei uns bekommt er die Möglichkeit, dieses Talent auch zu entwickeln. Er passt perfekt zu uns und in unser Konzept.“ Schließlich soll die Philosophie des Klubs weiterhin lauten, auf junge deutsche Spieler zu setzen und diese auszubilden. Die Verpflichtung von Christoph Marks bedeutet aber auch, dass Matthew Tarantino nicht an den Ammersee zurückkehren wird.

Dirk Schiffner

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