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Zuversichtlich in die Saison: Herrschings Manager Fritz Frömming (v.l.), Pressesprecher Andre Bugl, Trainer Max Hauser und Spieler Ferdinand Tille freuen sich auf den Start am kommenden Wochenende.

Volleyball

Herrschinger dürfen endlich wieder spielen

Herrsching – Der TSV Herrsching startet kommende Woche in die neue Volleyball-Saison in der Bundesliga. Es hat sich einiges getan: Höherer Etat und neuer Hallenboden – das Saisonziel bleibt allerdings gleich.

Die Volleybälle fliegen wieder. An diesem Wochenende eröffnen in der Hauptstadt die Berlin Recycling Volleys gegen den VfB Friedrichshafen (mit dem Ex-Herrschinger Daniel Malescha) die Saison. Die beiden deutschen Topteams der vergangenen Spielzeit spielen den Supercup aus. Eine Woche später startet dann endlich auch die Bundesliga. Der TSV Herrsching, nach dem Rückzug der VSG Coburg/Grub der einzige bayerische Vertreter, hält in der 11er-Liga die bayerische Fahne hoch. 

Pokal-Gegner: "Sicherlich das geografisch unglücklichste Los"

Auf der traditionellen (und erstmals live ins Internet übertragenen) Saisoneröffnungs-Pressekonferenz am Mittwoch stimmt sich der Klub auf seine dritte Erstliga-Spielzeit ein. Cheftrainer Max Hauser warf einen Blick zurück auf die Vorbereitung. Zwar konnte keines der Testspiele gegen internationale Topteams gewonnen werden, aber der Trainer sagt: „Aus Niederlagen lernt man.“ Ferdinand Tille zählt bereits die Stunden bis zum ersten Ballwechsel. Das Saisonziel des Nationalspielers: die direkte Qualifikation für die Playoffs, also mindestens Platz sechs. Hauser meint, dass es schwer wird, sich zu verbessern. „Das vorderste Ziel bleibt der Klassenerhalt.“ 

Im Pokal hat sich der Klub vom Ammersee einiges vorgenommen. Hauser: „Wir wollen soweit kommen, dass wir nicht mehr zu Hause spielen dürfen.“ Das wäre dann bereits das Halbfinale. Nach den Vorgaben der Volleyball-Bundesliga (VBL) dürfte dieses Spiel nicht in der Nikolaushalle stattfinden. Das Achtelfinale spielt Herrsching am 26. Oktober beim Drittligisten PTSV Aachen. „Sicherlich das geografisch unglücklichste Los“, so Hauser. Manager Fritz Frömming ergänzte, dass man das Pokalspiel ernst nehme und die Hauser-Truppe am Tag vorher in die Kaiserstadt reise. Der neuen Höhepunkt für die Zuschauer, so Frömming, wird der „Klickboden“, ein neuer Hallenboden sein. 

TSV Herrsching hat Etat um 20 Prozent erhöht

Dieser kann eigens für die Bundesligaspiele innerhalb von drei Stunden auf- und wieder abgebaut werden. Der Etat konnte im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20 Prozent auf rund 500 000 Euro gesteigert werden. Der TSV Herrsching scheint gerüstet für die dritte Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte. Für Libero Ferdinand Tille könnte es sofort los gehen: „Ich will endlich spielen.“

Von Dirk Schiffner

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