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Im Hinspiel chancenlos: Anfang Dezember verloren die Herrschinger gegen die Alpenvolleys Haching in der Nikolaushalle mit 0:3. Insgesamt steht es zwischen den beiden Teams bislang 2:2. 

Volleyball-Bundesliga

Gegenseitiger Respekt im Oberbayern-Derby

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Langsam, aber sicher biegt die Volleyball-Bundesliga auf die Zielgerade ein. Die WWK Volleys Herrsching sind auf einem guten Weg, ihr gestecktes Saisonziel, die Playoffs, zu erreichen. Am Sonntag sind die Ammerseer bei den Alpenvolleys Haching zu Gast.

Herrsching Nach 17 Spieltagen steht der TSV Herrsching auf dem siebten Platz. Der Vorsprung zum ersten Nicht-Relegationsplatz, den derzeit die Netzhoppers Königs Wusterhausen innehaben, beträgt für die Mannschaft von Coach Max Hauser fünf Zähler. Das vorentscheidende Duell bei den Rand-Berlinern findet am 7. März statt. Quasi als Kür steigt an diesem Sonntag, 17 Uhr, das oberbayerisch-tirolerische Derby bei den Hypo Tirol Alpenvolleys Haching.

Die Volleyballer aus Innsbruck und Unterhaching spielen bisher eine famose Saison und sind nicht ganz zu Unrecht Tabellenführer - punktgleich mit dem Deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Vergangene Woche sagte Hauser, dass er in einem möglichen Playoff-Viertelfinale lieber gegen die Alpenvolleys als gegen Friedrichshafen spielen möchte. „Die liegen uns eher“, so Hauser. Damit es zum Playoff-Derby kommt, müssten die Alpenvolleys aber noch auf Platz zwei abrutschen oder aber – falls die Hachinger Erster bleiben – Herrsching noch auf Platz acht zurückfallen.

Vor dem fünften Derby ist der Respekt in beiden Lagern groß. Hauser: „Eine tolle Mannschaft. Ein starker Brasilianer und starker Pole auf Außen, ein starker Russe auf Diagonal.“ Gemeint sind Hugo De Leon Guimaraes Da Silva, Pawel Halaba und Kirill Kletts. Alle drei Angreifer sind in den Top 15 der Bundesliga-Topscorerwertung gelistet. Aber auch bei den Alpenvolleys ist der Respekt vor dem Rivalen vom Ammersee da. Und zwar nicht nur vor der Mannschaft. Auch vor dem stimmgewaltigen Herrschinger Anhang, angeführt von ihrem „König vom Ammersee“, Alex Tropschug.

Die Bayernwerk-Sportarena in Unterhaching dürfte wie bei den bisherigen beiden Duellen gut gefüllt sein. Im November 2017, beim ersten der bisher vier Duelle, drehte Herrsching im Pokalviertelfinale einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg. Wenige Tage später gewann Herrsching in der Liga in der Nikolaushalle mit 3:1. Das Rückspiel im Februar 2018 gewannen die Alpenvolleys knapp mit 3:2. Am deutlichsten endete der oberbayerisch-tirolerische Vergleich vor knapp zwei Monaten. Beim klaren 3:0-Erfolg in der GCDW-Arena verdarben die Alpenvolleys Herrschings Libero Ferdinand Tille – zumindest kurzzeitig – die Party zu dessen 30. Geburtstag. Die bisherige Bilanz lautet derzeit also 2:2. Hauser jedenfalls hat „voll Bock auf das Spiel“. Auch weil man in der Unterhachinger Arena immer gut aussah.

Vor dem Derby ereilten TSV-Trainer Hauser jedoch ein paar personelle Hiobsbotschaften. So konnten Außenangreifer Artem Sushko (krank) und Diagonalangreifer Griffin Shields (Schulterprobleme) nicht voll trainieren. Der Rest des Zwölf-Mann-Kaders sei aber „gut drauf“, sagt Hauser. Und die Breite in der Herrschinger Mannschaft ist auch bisher der Schlüssel zum Erfolg. Sollten Sushko und Shields nicht spielen können, hätte Hauser mit Humberto Machacon/Bryan Fraser (für Annahme/Außen) und den zuletzt bärenstarken Nick West (Diagonal) ordentlicheVertreter in der Hinterhand.

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