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Wiesn 2016: Im Landkreis mussten 394 Autofahrer pusten

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Landkreis Starnberg - Für die vier Polizeiinspektionen, die für den Landkreis zuständig sind, bedeutete die Wiesn wieder reichlich Arbeit. Die Beamten aus Starnberg, Gauting, Herrsching und Germering kontrollierten insgesamt 1027 Verkehrsteilnehmer.

In 394 Fällen wurden die Autofahrer zum Alkoholtest gebeten. Ergebnis: Bei neun Fahrern zeigte das Gerät einen Atemalkoholwert zwischen 0,5 und 1,09 Promille an – das kostet mindestens 500 Euro und bringt einen Punkt in Flensburg. Vier weitere Fahrer hatten sogar mindestens 1,1 Promille. 

Sie erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Im Vorjahr waren es fünf beziehungsweise zwei Verkehrsteilnehmer mit diesen Werten. Trauriger Rekordhalter war ein 25 Jahre alter Mann, der mit 1,88 Promille auf dem Nachhauseweg einen spektakulären Unfall auf der Etterschlager Straße in Wörthsee fabrizierte. Er riss mit seinem Wagen einen Beleuchtungsmasten samt Kabel ab, überschlug sich und landete schließlich im seitlichen Graben auf dem Dach. 

Die Schutzengel leisteten ganze Arbeit, denn der Mann konnte das Wrack unverletzt verlassen. Insgesamt stellten die Landkreis-Polizisten während der 17 Wiesn-Tage vier Führerscheine sicher (im Vorjahr sechs) und nahmen sieben Blutentnahmen vor (fünf). 37 Autofahrer haben sie außerdem vor Schlimmerem bewahrt, indem sie ihnen noch vor Fahrtantritt die Schlüssel abnahmen (Vorjahr: acht), wie zum Beispiel in der Nacht auf Montag in Gilching, wo die Beamten in der Landsberger Straße und am Bahnhof zwei Männer daran hinderten, mit dem Auto nach Hause zu fahren. Bei beiden ergab der Alkoholtest, dass sie nicht mehr fahrtüchtig waren. Sie mussten zwar zu Fuß heimgehen, dafür dürfen sie ihren Führerschein behalten.

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