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Auch in Herrsching wurden 160 Paar Schuhe gesammelt (Symbolbild)

Kolpingsfamilie Herrsching

Zurück zur Normalität

  • vonAndrea Gräpel
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Konrad Rausch erinnert sich gern an die wenigen Veranstaltungen zurück, die im vergangenen Jahr noch stattfinden konnten. Rausch ist im Vorstand der 55 Mitglieder zählenden Kolpingsfamilie Herrsching und hatte sich gefreut, im vergangenen Jahr in der Funktion an einigen Jahresempfängen teilnehmen zu können. Dass das gesellschaftliche Leben danach mehr oder minder stillgelegt werden musste – damit hatte niemand gerechnet.

Herrsching - Und trotzdem kommen 250 Stunden ehrenamtlichen Einsatzes zusammen. Im Auftrag des Vorsitzenden Wolfgang Herre hat Rausch die Aktivitäten der Kolpingsfamilie zusammengefasst – als Pressemitteilung statt Jahresversammlung.

Im Fokus von Rausch als Beauftragten für Ausbildung und Handwerk war die Teilnahme am Berufsinformationsabend der Realschule in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung. Für den diesjährigen Tag der Ausbildung hat er bereits eine Anzeige entworfen, in der die Angebote, die das Kolpingwerk für junge Berufsanfänger bietet, zusammenfasst. Ein weiteres Schwerpunktthema im Vereinsjahr war die Familie und sie wird es auch bleiben. Schon im vergangenen Jahr hatte die Kolpingsfamilie Herrsching in der Kirche und im Familienzentrum Broschüren verteilt mit Vorschlägen für Familienurlaube.

Geplant war im vergangenen Jahr, an der feierlichen Weihe des neuen Augsburger Bischofs, Bertram Meier, teilzunehmen. Dieser Ausflug fiel jedoch genauso wie die Bezirksversammlung, Kreuzweg nach Andechs, Osternachtsfeuer, Maiandacht, Pfarrfest, Bergmesse und auch die beliebten Hausbesuche vom Nikolaus der Pandemie zum Opfer. Immerhin konnte die große Schuh-Sammelaktion stattfinden. „Jetzt erst recht“ hatten sich die Kolpingsfamilien gesagt. In Herrsching kamen zehn Pakete mit 160 Paar Schuhen zusammen für Menschen, die sich keine Schuhe leisten können.

Ausbildung und Handwerk sowie Familienarbeit sollen im laufenden Jahr wieder im Mittelpunkt stehen. Die „Planungsarbeiten“, so Rausch, sollen in der zweiten Februarhälfte beginnen. Auf dem Programm stehen erneut die Hausbesuche des Nikolaus’ – in der Hoffnung, sie sind wieder erlaubt.  

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