Keine Hinweise

Kripo rätselt über die Tote im See

Herrsching - Niemand scheint sie zu vermissen: Die 65 bis 75 Jahre alte Frau, die am Dienstag tot im Ammersee gefunden wurde, ist nicht vermisst gemeldet. Die Polizei kommt bei der Identifizierung nicht weiter. Eine Narbe könnte helfen.

Die Frau, die am Dienstag in Herrsching tot im Ammersee gefunden worden war, ist ertrunken. Das ist nach Abschluss der Obduktion am Mittwoch sicher. Wer sie ist, weiß die Polizei nicht. 

Die Tote, die zwischen 65 und 75 Jahren alt und etwa 1,65 Meter groß war, war am Steg des Herrschinger Strandbades gefunden worden – sie trieb auf dem Rücken im Wasser. In der Nähe fanden die Beamten weder ein Auto noch eine Handtasche oder andere Hinweise auf die Identität der Frau. Ein Abgleich mit Vermisstenanzeigen ergab nichts – die Frau ist nicht vermisst gemeldet. 

Deswegen hat die Kripo die Personenbeschreibung konkretisiert: Die Tote hatte eine Operationsnarbe am linken Knöchel und blaue Augen. Die Frau mit kurzen grauen Haaren war mit einem schwarzen T-Shirt, Größe 56, mit der Aufschrift „Infinity“ und schwarzen Wrangler-Jeans mit lila Ledergürtel bekleidet, der silberne Knöpfe hatte. Sie trug schwarze Lofters-Sportschue, Größe 6 1/2. Die Obduktion bestätigte auch den Verdacht, dass die Frau vermutlich nur einige Stunden im Ammersee gelegen haben kann. Ob einen Tag oder nur die Nacht, ist nicht feststellbar. 

Wer Hinweise zu der Frau geben kann, wird gebeten, sich unter (0 81 41) 61 20 bei der Kripo zu melden.

Rubriklistenbild: © Ma x Mantz/Wasserwacht Herrsching

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