Am Ufer von Breitbrunn führt ein Trampelpfad entlang. Die Frage ist, ob dies offiziell ein Weg ist oder war oder nicht. Eine Entscheidung darüber von der Regierung von Oberbayern steht noch aus.

Ammersee-Ostufer

Erste Hürde genommen, zweite überwindbar

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Herrsching/Breitbrunn - Der Verein Ammersee-Ostufer für Mensch und Natur informiert über aktuellen Sachstand der Pflegemaßnahmen am Ostufer. Nach Wartaweil und Lochschwab erwartet der Vorsitzende auch Freigabe für Breitbrunn.

Oliver Fendt freut sich. Nachdem er das Ufer in Wartaweil stark entbuschen durfte und die Gemeinde Herrsching ihren Pflegeplan in Lochschwab umgesetzt sei das nächste Etappenziel zum Greifen nah. Der Vorsitzende des Vereins Ammersee-Ostufer für Mensch und Natur hatte im Kurparkschlösschen über den aktuellen Stand der Maßnahmen am berichtet. Mehr als 50 Besucher waren seiner Einladung gefolgt. Dort berichtete er von den Fortschritten, die für das Breitbrunner Ufer in Sicht seien. Die Entscheidung für oder gegen Pflegemaßnahmen stehe und falle mit den Zusagen der zuständigen Stellen. Wobei die Zusage vom Grundstückeigentümer, der Schlösser- und Seenverwaltung beziehungsweise des Finanzministerium, ihm bereits schriftlich vorliege. Die alles entscheiden Entscheidung der Regierung als übergeordneter Behörde der Unteren Naturschutzbehörde in für den Ammersee zuständigen Landratsamt Landsberg stehe allerdings noch aus. Aber Fendt zeigt sich zuversichtlich und ist sich der Unterstützung der CSU-Landtagsabgeordnete Ute Eiling-Hütig gewiss. Auch wenn sie sich für diesen Abend entschuldigen musste, stehe sie in dieser Sache in engem Kontakt zum Umweltministerium, sagt Fendt.

Sollte die zweite Zusage bald vorliegen, müsse das Pflegeverfahren erst einmal beantragt werden. „So wie ich es verstanden habe, ist angedacht, eine Begehung vorzunehmen. Vorm Herbst werden wir aber auf keinen Fall loslegen können“, so Fendt.

Loslegen heißt, Zugänge zum See zu schaffen, um ihn wieder nutzen zu können. Dass Schnittgut wie in Lochschwab dann wieder die Wege versperrt, „das soll in Breitbrunn nicht passieren“, fordert der Vereinsvorsitzende. Er zeigt sich sicher, dies auch durchsetzen zu können. „Die Pflegepläne müssen an die heutige Zeit angepasst werden.“ Fendt sagt nämlich, dass humushaltiges Material am Seeufer nach neuesten Erkenntnissen nichts mehr zu suchen habe.

Zuversichtlich freut er sich deshalb über die schon erzielten Erfolge in Wartaweil und Lochschwab sowie auf das was kommt. Fendt: „Die erste Hürde ist genommen, die zweite scheint überwindbar.

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