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Die Nikolaushalle ist eigentlich viel zu klein, für die dritte Erstligasaison gibt es aber bereits wioeder eine Ausnahmegenehmigung.

Dreifachturnhalle

Volleyballer arbeiten an Plan B

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Herrsching - Die Erstliga-Volleyballer in Herrsching sin enttäuscht und fühlen ihr Anliegen in der Politik nicht richtig vertreten, nachdem eine Multifunktionshalle abgelehnt worden ist. Trotzdem geben sie die Hoffnung nicht auf.

Es gibt einen Plan B, „sogar einen Plan C“, aber die Enttäuschung bei den Herrschinger Volleyballern ist groß. Nach dem Aus für eine „multifunktionale Veranstaltungsarena“ an der Realschule, geht die Suche von Neuem los. „Erst gestern Abend hatten wir eine lange Besprechung“, sagt Fritz Frömming, Geschäftsführer des Bundesliga-Vereins, gestern. Die Enttäuschung ist auch deshalb groß, weil die Verantwortlichen das Ergebnis der Zweckverbandssitzung aus der Zeitung erfuhren. „Dabei hatten wir ein schlüssiges Konzept.“

Hätte die Realschule eine zusammenhängende neue Dreifachturnhalle genehmigt bekommen, hätte der Verein fünf Millionen draufgepackt, gedeckt durch einen Refinanzierungsplan durch Vermietungen, zum Beispiel an Konzertveranstalter und dergleichen. Mit diesem schlüssigen Konzept wäre auch einem zinslosen Darlehen nichts mehr im Wege gestanden. Die für die Bundesliga nötige Höhe und Zuschauertribünen inbegriffen. Allerdings steht und fällt genau mit diesem Konzept die Zusage der Regierung. Bei jeder Form von gewerblicher Nutzung fallen die Zuschüsse weg. Das will der Zweckverband nicht riskieren (wir berichteten), und die Gemeinde wird es sich nicht leisten können. Aber auch Bürgermeister Christian Schiller schimpft: „Alles andere als eine Dreifachturnhalle ist ein absoluter Schildbürgerstreich.“ Die Zahlen sprächen für sich: Die Realschule wächst jedes Jahr um zwei Klassen.

Während in dieser Sache das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, ist der Traum eine Mulitfunktionsarena an der Jahnstraße in Herrsching passé. „An Aufgeben ist für uns nicht zu denken, wir sind immer in Kontakt mit der Volleyball-Bundesliga, haben hier gute Gespräche und haben bereits andere Lösungsansätze diskutiert“, sagt Frömming. „Abschreiben sollte man uns noch lange nicht, dafür sind wir allesamt viel zu motiviert und ehrgeizig, hier in der Region weiterhin etwas Besonderes zu schaffen“, formuliert es André Bugl der zweite im Bunde des Club-Managements. Nach zwei Jahren Welpenschutz wurde ihnen für die nächste Saison auch schon eine weitere Ausnahmegenehmigung in der Nikolaushalle erteilt – zum Beispiel wurde ein eigener Boden angeschafft. „Wir müssen halt etwas vorweisen. Damit haben wir kein Problem“, sagt Frömming. Aber natürlich wäre eine bundesligataugliche Halle das Ziel. „Daran arbeiten wir, aber es ist noch zu frisch, um darüber zu reden“, so Frömming. Vor Beginn der nächsten Saison soll dieser Plan B jedoch stehen. Es ist die dritte Bundesligasaison, und es sei sicher nicht die letzte, sind sich die Manager einig.

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