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Zufrieden mit dem Saisonverlauf: Herrschings Volleyballtrainer Max Hauser belegte mit seinem Team in der 1. Bundesliga Rang fünf. Im Interview spricht er über Kaderplanungen, Überraschungen und Facebook.

Herrschings Trainer Max Hauser im Interview

Herrsching - Seit gut zwei Wochen ist die Saison für Herrschings Volleyballer vorbei. Wir haben mit Trainer Max Hauser gesprochen, was war und was kommt.

- Herr Hauser, wie lautet Ihr Saisonfazit?

Wir haben das erreicht, was möglich war. Mehr wäre wahrscheinlich zu viel gewesen. Platz fünf ist das Ziel der Träume - und das im zweiten Jahr in der 1. Bundesliga. Wir wollten vor allem daheim alles in die Waagschale werfen. Das hat wunderbar geklappt.

- Und außerhalb des sportlichen Bereichs?

Wir haben die 5000 Likes bei Facebook geknackt. Auch unsere Trikotaktion ging weltweit durch die Decke.

- Wie haben die Neuzugänge ihr erstes Jahr in diesem speziellen Verein erlebt?

Ich hatte jetzt mit allen Spielern sehr, sehr positive Einzelgespräche. Vor allem Ferdinand Tille war es so nicht gewohnt, wie es bei uns läuft. Aber er findet es gut, wie es ist.

- Was war der schönste Moment in der abgelaufenen Saison?

Ganz klar der 3:0-Sieg daheim gegen Frankfurt (Anm. d. Red.: am 21. November, 6. Spieltag) war der schönste und beeindruckendste Moment, weil es für mich komplett unerwartet war. In mehrerlei Hinsicht ein sehr, sehr schönes Erlebnis.

- Und was war der Tiefpunkt?

Das 0:3 in Mitteldeutschland (am 16. Januar, 11. Spieltag). Da war ich selbst krankheitsbedingt nicht dabei. Ich habe es daheim am Fernseher mitverfolgt. Man kann natürlich schon gegen Mitteldeutschland verlieren, aber die Art und Weise war einfach schlecht. Ansonsten gab es keine groben Schnitzer in dem Jahr. Ich gestehe meinen Spielern auch schlechte Spiele zu. Das ist ganz normal.

- Welche Spieler haben Sie am meisten überrascht?

Mich freut die Entwicklung von Daniel Malescha in den letzten zwei Jahren. Er hat sich körperlich und spielerisch verbessert und klopft an die Tür zur Nationalmannschaft. Ich bin überzeugt, dass er sich bei uns noch weiterentwickeln kann. Auch auf Julius Höfer bin ich stolz. Er ist seit vier Jahren bei uns. Heuer hat er sich zu einem Topspieler der 1. Liga entwickelt. Und das auf einer Position (Annahme/Außen), die er erst seit zwei Jahren spielt.

- Er wird aber ein wenig kürzer treten?

Er wird seinen Trainingsaufwand ein wenig zurückschrauben. Er kann auch mit zweimal Training die Woche eine ernst zu nehmende Nummer sein. Im Sommer wird er die smart Beach-Tour spielen, das wird ihn mental und psychisch voranbringen. Ich bin heilfroh, dass wir ihn haben.

- Wer wird nicht mehr in das Erstliga-Trikot schlüpfen?

Michael Wehl und Jan Wenke werden aus privaten Gründen nicht mehr in der ersten Mannschaft spielen.

- Ein Wort zu Benedikt Doranth.

Auf ihn bin ich natürlich ganz besonders stolz. Dass einer so einen langen Weg mitgeht, ist mit Sicherheit einzigartig in der deutschen Sportlandschaft.

- Wie ist der aktuelle Stand bei der Kaderzusammenstellung für die Saison 2016/2017?

Patrick Steuerwald wird zu 100 Prozent bleiben, Ferdinand Tille zu 99 Prozent. Bei Daniel Malescha wird es sich die nächsten Tage herausstellen, was er macht. Alle Spieler würden gerne bleiben.

- Wie lauten die Ziele für die kommende Saison?

Wir wollen unsere Heimstärke stabilisieren und auswärts etwas besser spielen. Wir wollen zumindest wieder ins Viertelfinale der Playoffs kommen.

- Was passiert in der spielfreien Zeit?

Jeder bekommt seinen Trainingsplan. Einige spielen noch Nationalmannschaft, die anderen Beachvolleyball. Und natürlich ist auch Regeneration angesagt. Im Juni startet dann die Vorbereitung, zuerst Grundlagentraining, ab September kommt dann der Ball ins Spiel.

- Was macht der Beachvolleyball-Coach Max Hauser?

Auf der smart Beach-Tour betreue ich heuer Julius Höfer und Bene Doranth. Das Ziel ist das Erreichen der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand.

- Wie groß sind die Chancen?

Sie haben großes Potenzial. Ich würde gern ein Turnier gewinnen. Ich kenne beide sehr gut, habe mit beiden auch schon zusammengespielt. Ich glaube, dass wird eine sehr fruchtbare Combo. Auf der bayerischen Beach-Tour werde ich selber noch ein bisschen spielen.

- Wann hospitieren Sie bei Friedrichshafens Star-Trainer Stelian Moculescu?

Wenn sie ins Finale kommen, bin ich dann dabei.

- Und wenn sie gegen Frankfurt im Halbfinale ausscheiden?

Dann hospitiere ich bei Roberto Serniotti in Berlin.

- Abschließende Frage. Wer wird Deutscher Volleyballmeister 2015/2016?

Wenn Friedrichshafen das Halbfinale übersteht und ich dort hospitiere, dann Friedrichshafen.

Das Gespräch führte
Dirk Schiffner

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