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Verärgerung: Neben der Höhenrainer Festwiese steht seit gestern ein Transparent, das sich gegen die Entscheidung für eine Asylnotunterkunft richtet.

Unmut Rot auf Schwarz

Ablehnung gegen Asylbewerberunterkunft auf Festwiese

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Höhenrain - Der Unmut in Höhenrain gegen die geplante Asylbewerberunterkunft auf der Festwiese wächst. Ein Transparent macht's deutlich.

Nach der schwierigen Debatte im Gemeinderat am Dienstag ist am Mittwoch ein Schild neben dem Festplatz aufgetaucht. Auf Bairisch steht dort: Die eigenen Leute haben uns verraten, so gehen Brauchtum und Jugend verloren. Wer das Schild aufgestellt hat, war zunächst nicht zu klären.

Die Burschenschaft steckt nicht dahinter. „Das Schild ist nicht von uns“, sagt Vorsitzender Hansi Punscher. 300 Höhenrainer hatten vor der Ratssitzung per Unterschriftenliste ihre ablehnende Haltung gegenüber den Planungen für eine Asylbewerbernotunterkunft auf der Festwiese deutlich gemacht. Wie berichtet, stellt die Gemeinde Berg einen Teil des 22.500 Quadratmeter großen Grundstücks dem Landkreis befristet für eine Leichtbauhalle zur Unterbringung von Asylbewerbern zur Verfügung. Laut Rathauschef Rupert Monn soll die Halle möglichst weit weg von der Bebauung stehen.

Monn sieht in der Entwicklung auch eine Chance für Höhenrain. „Die Notunterkunft am Ortseingang ist zwar für ein paar Jahre sicher eine Belastung, aber danach lässt sich die Halle für unterschiedlichste Vereinsbelange – Feuerwehrhaus, Schützenstand oder sonstige Aktivitäten – nutzen.“ Er gibt zu bedenken, dass das Grundstück ohnehin im Fokus gestanden sei. „Hätte man sich gegen eine Notunterkunft für 120 Personen entschieden, wäre dort sicher eine Wohncontaineranlage für 144 Personen dauerhaft entstanden.“

Die Burschen hatten ihre Verärgerung bereits am Dienstag in der Ratssitzung deutlich gemacht und wollten den 500-Euro-Zuschuss der Gemeinde für die diesjährige Maifeier zurückgeben. Auch wenn die Feier heuer noch wie geplant stattfinden kann, weil die Halle erst später kommt: Die Burschenschaft ist verstimmt, wie Punscher deutlich macht. Sie wäre zumindest gerne in die Überlegungen einbezogen worden. Deshalb wolle man das Geld zurückgeben.

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