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Unterstützung für ihre Bewerbung als Bierkönigin bekommt Lena Hochstraßer (Mitte) nicht nur von ihrer Mutter Josefine und der Schwester Anna, auch viele Freunde und Bekannte stehen hinter ihr.

Wahl der Bierkönigin

Lena lebt Brauchtum und trinkt gern Bier

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Lena Hochstraßer will die Krone der bayerischen Bierkönigin wieder an den Starnberger See holen. Die 22-Jährige aus Höhenrain ist ein Jahr nach der „Regentschaft“ der Starnbergerin Marlene Speck eine der sieben Finalistinnen – und hat beim Online-Voting schon die Nase vorn.

Höhenrain – Es war eine spontane Entscheidung. Auf Facebook hatte Lena Hochstraßer den Aufruf gelesen, sich für das Amt der bayerischen Bierkönigin zu bewerben. „Warum nicht?“, sagte sich die 22-Jährige aus Höhenrain. Im Juni will sie ihr Studium (Romanistik im Haupt- und Pädagogik im Nebenfach) abschließen. Also der ideale Zeitpunkt, Bierkönigin zu werden, deren einjährige Amtsperiode im Frühsommer beginnt. 

Mit dieser Entscheidung hat sie einen Volltreffer gelandet. Die Familie steht wie eine Eins hinter Lenas Bewerbung. Auch Freunde und Bekannte drücken ihr die Daumen. „Auf der Straße werde ich schon oft darauf angesprochen“, erzählt die 22-Jährige. Und bei der Abstimmung im Internet führt sie die Liste der sieben Finalistinnen schon an.

Wissen erweitern: Hochstraßer besuchte Starnberger Brauhaus

Bis zur finalen Entscheidung, die am 18. Mai bei einer Gala in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe in München fällt, hat Lena noch einige Hürden zu nehmen. Die höchste ist das Wissen um das Bier und die Braukunst. Eine Grundvoraussetzung erfüllt die junge Frau, die sich im Trachten- und im Burschenverein in ihrem Heimatort engagiert: Sie trinkt gerne Bier. Und im Studium-begleitenden Job hat sie mit Bier zu tun: Sie ist als Bedienung im Gasthof Limm in Münsing tätig und erzählt: „Wir haben dort vier Zapfhähne, einer für Helles, einer für Weißbier und zwei sind zum Ausprobieren von neuen Bieren.“

Um ihr Wissen zu optimieren hat Lena Hochstraßer gerne eine Einladung des Starnberger Brauhauses in Höhenrain angenommen. „Die waren sehr nett und haben mir alles ganz genau erklärt, wie das geht mit dem Bierbrauen“, berichtet sie. Und am Mittwoch hat sie in der kleinen Brauerei Schloss Berg vorbeigeschaut, ein BSB Pale Ale probiert und war sehr angetan: „Schmeckt sehr gut und hopfig.“

Online-Abstimmung läuft noch bis 15. Mai 

Ihre Mitstreiterinnen im Finale hat Lena kurz kennen gelernt. Gelegenheit zum näheren Kontakt hat sie demnächst in der bayerischen Bierhochburg Kulmbach. Dort treffen sich die sieben Bewerberinnen zu einem zweitägigen Seminar – natürlich zu den Themen Brauen und Bier.

Noch bis zum 15. Mai kann jeder im Internet für die Finalistinnen abstimmen (Stimme abgeben hier möglich). Dieses Voting macht ein Drittel des finalen Ergebnisses aus. Je ein weiteres Drittel tragen das Publikum der Gala und die Jury (Vertreter von Braubund, Medien und Gastronomie) mit ihrem Votum bei. Lena ist noch gelassen. Sie hat ein „ganz gutes Gefühl“.

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