IHK-Chef fordert Klarheit beim Verkehr

Starnberg - Martin Eickelschule, Vorsitzender des Starnberger IHK-Gremiums, fordert vom neuen Stadtrat, endlich Klarheit in Sachen Verkehr zu schaffen.

Einen Appell an die Starnberger Kommunalpolitik hat es am Mittwoch beim Jahresempfang des Gremiums der Industrie- und Handelskammer (IHK) gegeben. Der Vorsitzende Martin Eickelschulte forderte die künftigen Stadträte nachdrücklich auf, beim Thema Verkehr „für alles offen zu sein, zu einem Ergebnis zu kommen und dieses gemeinsam zu tragen“. Dafür erhielt er viel Beifall.

Eickelschulte vermied es, sich für eine konkrete Verkehrsvariante auszusprechen. Wichtig sei, dass man in der Stadt in dieser Hinsicht zu einer Einigkeit komme - „sowohl im Stadtrat als auch in der Bevölkerung“. Der Starnberger Unternehmer bat die Landtagsabgeordneten Dr. Ute Eiling-Hütig, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt Grüße auszurichten: „Er soll weiter durch Starnberg heimfahren und sich nicht über Seeshaupt nach Peißenberg mogeln.“

Starnbergs Bürgermeisterin Eva John beteuerte in einem Grußwort, dass „kein Stillstand in der Stadt“ herrsche. Sie verwies unter anderem auf den für Sommer geplanten Baubeginn an der Westumfahrung, spätestens im Frühsommer 2018 sei mit der Verkehrsfreigabe zu rechnen. Dies könne auch zu einem besseren Durchlauf des Verkehrs im ganzen Landkreis beitragen, fügte sie hinzu – wohl auch eine Reaktion auf zunehmend aufflammdende Kritik, durch die Starnberger Verkehrsprobleme würden auch andere Gemeinden in Mitleidenschaft gezogen.

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