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Dienstag ist für 1419 Schulanfänger im Landkreis Starnberg der große Tag.

Landkreis Starnberg

Immer mehr Abc-Schützen im Landkreis Starnberg

Die Zahl der Schulanfänger im Landkreis ist erneut gestiegen. 1419 Abc-Schützen haben am Dienstag ihren ersten Schultag. Insgesamt gibt es im Fünfseenland mehr als 15 000 Schüler.

Die Schultüten sind fertig gebastelt, die Ranzen besorgt, Mäppchen und Stifte (noch!) fein säuberlich sortiert. Am Dienstag geht’s los: Schulanfang in Bayern. Im Landkreis Starnberg haben dann 1419 Mädchen und Buben ihren ersten Schultag – 102 mehr als im Vorjahr, erklärt Schulamtsdirektorin Elisabeth Hirschnagl-Pöllmann. Insgesamt besuchen 5655 Kinder (plus 95 zum Vorjahr) die Grundschulen im Landkreis, hinzu kommen 2182 Mittelschüler (plus 143), für die das Staatliche Schulamt zuständig ist.

Die Zahlen für Realschulen und Gymnasien erhebt das Kultusministerium, das aber noch keinen aktuellen Stand hat. Im vergangenen Jahr gab es im Landkreis etwa 2400 Realschüler (Tendenz steigend) und 5100 Gymnasiasten (Tendenz leicht fallend).

Unabhängig von den Zahlen gibt es im Landkreis natürlich etliche Besonderheiten: So ist an der Grundschule Söcking eine Klasse der Franziskus-Schule der Lebenshilfe Starnberg ausgelagert. „Durch gemeinsamen Unterricht, Projekte und Aktionen werden die Grundschulkinder an einen selbstverständlichen, natürlichen Umgang mit Behinderten herangeführt“, erklärt Hischnagl-Pöllmann.

An der Arnoldus-Grundschule in Gilching gibt es in der ersten Jahrgangsstufe eine Kooperationsklasse, in der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit Grundschülern unterrichtet werden. Weitere Klassen dieser Art werden an der Mittelschule Starnberg und der Grundschule an der Würm Stockdorf geführt.

Die Josef-Dosch-Grundschule Gauting startet den Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch“. In einer 1. und einer 2. Klasse unterrichten Klassleiterinnen, die Englisch studiert haben.

Breiten Raum nimmt die Förderung der deutschen Sprache bei Kindern ein – „mit und ohne Migrationshintergrund“, wie die Schulamtsdirektorin betont. So gibt es 39 erweiterte Vorkurse, in denen Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen schon im Kindergarten gefördert werden. Darüber hinaus werden an den Grundschulen 50 und an den Mittelschulen acht Deutsch-Förderkurse für 598 Schüler angeboten.

Vor Jahren noch kein Thema, mittlerweile gang und gäbe: die Mittagsbetreuung. 77 Gruppen sind an Grund- und Mittelschulen geplant, in denen die Mädchen und Buben auch nach Schulschluss noch betreut sind. Auch zahlreiche Ganztagesangebote gehören an vielen Schulen längst zum Alltag. Was die Lehrerversorgung angeht, zeigt sich Hirschnagl-Pöllmann zufrieden. So seien zusätzlich zum Pflichtunterricht auch Förderstunden zum Beispiel für Inklusion, Arbeitsgemeinschaften oder Differenzierungsstunden möglich.

Der Starnberger Merkur wünscht allen Schülerinnen und Schülern ein erfolgreiches Schuljahr.

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