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Hochkonzentriert lauschen die Schüler des Christoph-Probst-Gymnasiums den Vorträgen der Praktiker, die ihnen einen Einblick in ihren Beruf gaben. 

Infos für Abiturienten

Wie geht es weiter nach der Weltreise?

Gilching - Beim Berufs-Studien-Informations-Tag schnupperten Schüler in die Berufswelt herein.

Das Abitur in der Tasche – aber was jetzt? Seit der Umstellung vom G9 auf das G8 veranstaltet das Christoph-Probst-Gymnasium (CPG) jährlich einen Berufs-Studien-Informations-Tag (BIT). Für die Q11 ist er Pflicht. Gekommen waren auch interessierte Zehntklässler, die sich anhand von Vorträgen frühzeitig ein Bild einer möglichen beruflichen Zukunft machen wollten.

35 Referenten gewährten den Gymnasiasten am Freitag in zehn Fachgebieten und 21 Berufsfeldern jeweils eine halbe Stunde lang einen Blick hinter die Kulissen. In der Mensa steckten mehrere Schüler die Köpfe zusammen und studierten den Raumbelegungsplan. Schulleiter Peter Meyer freute sich über das breite Angebot, das Lehrer und Elternbeirat auf die Beine gestellt hatten und entließ die angehenden Abiturienten zu ihren Wunschreferenten.

Die meisten Zuhörer wollen "irgendwas mit Sport"

In Raum F106 berichtete Sportjournalist André Bugl über ein Leben mit den Medien. Sein Beruf erstreckt sich weit über den Journalismus hinaus, deckt „Medien, Marketing und Fernsehen“ ab. Der ehemalige CPG-Schüler begleitete Herrschings Volleyballer durch die Aufstiegsrunden in die erste Liga, hielt für den Sender Sky die Formel 1 fest und arbeitet im Produktmarketing.

Die meisten Zuhörer hatten „irgendwas mit Sport“ im Sinn. „Sportbusiness ist ein schönes, abwechslungsreiches, aber auch ein hartes Geschäft.“ Und Medien sind schnelllebig, bergen so viele Chance wie Risiken.

„Juristen werden vor Rätsel gestellt, die es zu lösen gilt“

Benjamin (17) schreckte das nicht ab. Die gleichaltrige Leoni könnte sich sogar eine Zukunft in diesem Bereich vorstellen. Ein paar Türen weiter saßen die BWLer. Hanns Beese und Michael Salcher wiesen die Interessierten dort in die Geheimnisse der Betriebswirtschaftler ein – und offenbarten den potentiellen Studenten, dass auf dem Weg dorthin vom Studenten eine ganze Menge Mathe abverlangt werde. „Wer keine Affinität für Zahlen hat, sollte sich überlegen, Jura zu studieren.“

Juristen hantieren nämlich mehr mit Worten, als mit Zahlen. Das überzeugte den 17-jährigen Jannis: Zahlen sind nicht so seins, da würde er sich doch eher dem Jura-Studium zuwenden. Den Juristenalltag zeichneten Tim Müller, Rainer Wertenauer und Nina Laakmann. „Juristen werden vor Rätsel gestellt, die es zu lösen gilt“ – und das Studium sei primär die theoretische Vorbereitung auf die Staatsexamina, verriet Laakmann. Danach könne man eigentlich noch nichts, werde erst in Referendariaten in die Fachrichtung eingeführt.

Viele Abiturienten wollen ein Jahr lang die Welt bereisen

Besonders begehrt war der Arbeitgeber Polizei. „Oft haben die Anwärter falsche Vorstellungen vom Beruf“, so Einstellungsberater Michael Selhof. Die Polizisten jagen nicht vom ersten Tag an Mörder und Verbrecher. „Erst geht man auf Streife, leistet Polizeibasisarbeit – von der Ruhestörung bis zum Mord.“

Und die Vielseitigkeit der Basisarbeit gefiel Moritz Benz (18). Nach der Veranstaltung hatten die meisten Schüler eine genauere Vorstellung eines möglichen Lebensentwurfes – freilich erst, nachdem sie ein Jahr lang die Welt bereist haben, wie es viele nach eigener Aussage vorhaben.  

mk

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