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Personenrettung

Verirrter alter Mann halb erfroren

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Inning - Vermutlich hat ein 78-jähriger Inninger sein Leben einer aufmerksamen Verkehrsteilnehmerin zu verdanken. Diese alarmierte die Polizei, als sie den Mann mutterseelenallein und mitten in der Nacht auf der B471 wanken sah. Sie dachte erst, er sei betrunken. Die Polizei stellte fest, er war völlig erschöpft und bereits gefährlich unterkühlt. 

Ein Mann, dunkel gekleidet, vermutlich betrunken oder krank - diese Meldung lief am Freitag um 3 Uhr morgens bei der Polizei in Herrsching ein. Die Beamten machten sich sofort auf den Weg zur B471 Richtung Fürstenfeldbruck, dort hatte eine Autofahrerin die Person bemerkt und gemeldet. Ein Glück für den 78-jährigen Inninger, um den es sich dabei handelte.

Als die Streifenbesatzung eintraf, lag der Inninger hilflos auf der Straße. Er sei gestürzt und klagte über Schmerzen im Bein und über Kreislaufprobleme. Die Beamten halfen ihm auf und alarmierten den Rettungsdienst. Die Sanitäter mussten dann feststellen, dass der Mann bereits gefährlich unterkühlt war. Seine Temperatur lag bei 32,6 Grad Celsius.  

Bei einer Temperatur von 35 bis 32 Grad Celsius spricht man vom Anfangsstadium einer Unterkühlung mit tiefem Atmen, erhöhtem Puls und Muskelzittern. Ab 32 Grad und weniger kann die Gehirnfunktion bereits beeinträchtigt werden.

Der Inninger hatte Glück. Nach eigenen Angaben hatte er sich bei einem Spaziergang nach Stegen auf dem Rückweg verlaufen. Seit wann er unterwegs war, konnte er den Beamten nicht mehr sagen.

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