Marita Seefelder brachte die Idee für einen neuen Anlauf ins Rollen. Auf dem Parkplatz hinter dem Gasthof zur Post soll er stattfinden
+
Vorfreude auf den ersten Wochenmarkt im April: Marita Seefelder brachte die Idee für einen neuen Anlauf ins Rollen. Auf dem Parkplatz hinter dem Gasthof zur Post soll er stattfinden, die Grünen-Gemeinderätin ist bereit.

Inninger Wochenmarkt

Auswahl der Fieranten kann beginnen

  • vonAndrea Gräpel
    schließen

Marita Seefelder freut sich, ihre Ratskollegen für ihr Projekt Wochenmarkt Inning begeistert haben zu können. Am Dienstagabend verabschiedete der Gemeinderat die entsprechenden Satzungen, sodass der erste Markttag tatsächlich der 1. April sein kann.

Inning - Es ist noch kein Jahr her, dass die Grünen-Gemeinderätin in das Gremium gewählt wurde. Eines ihrer ersten Anliegen war das Wiederaufleben eines Wochenmarktes, nachdem das ehemalige Angebot – zuletzt an der Landsberger Straße – ein Flop war. Der Neustart soll nun auf dem Parkplatz des Gasthofes Zur Post erfolgen (wir berichteten). Abgesegnet worden war dies bereits im Januar. Am Dienstag ging es noch um die dafür notwendigen Satzung. Darin ist festgehalten, dass der Markttag ab April immer ein Donnerstag ist. Geöffnet wird jeweils von 14 bis 18 Uhr. Darüber hinaus wurden die Gebühren festgelegt.

Aufgenommen wurde ein Vorschlag von Dr. Ajay Singh (FDP), der festgehalten wissen wollte, dass alkoholfreie Getränke und zubereitete Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle ausdrücklich angeboten werden dürfen, da die Wirte des Gasthofs bereits angekündigt hatten, dass sie zum Marktgeschehen gerne mit einem Imbiss beitragen wollen. Da weitere Angebote zubereiteter Speisen trotzdem ausgeschlossen werden sollen, wurde Marita Seefelder gebeten, bei der Auswahl der Fieranten entsprechend auf die Angebote zu achten. Beim übrigen Marktangebot – ein weiterer Vorschlag Singhs – solle schon in der Satzung festgeschrieben sein, dass es möglichst regional und nachhaltig sei.

Geschäftsleiter Jürgen Hafner bedauerte, dass Basteleien von Schülern oder selbst genähte Taschen nicht verkauft werden dürften. Allerdings fand Barbara Wanzke (Grüne), dass man sich in diesem Fall mit den Händlern kurzschließen könne: „Statt nur Marmelade, verkaufen sie halt Marmelade und geben zum Beispiel gegen eine Spende eine Tasche dazu.“

Die Gebühren wurden je Markttag und pro angefangenen laufenden Meter zunächst auf 2,50 Euro festgelegt inklusive Strom. Für die, die keinen Strom brauchen, sind es zwei Euro. Die Gebühren werden für sechs Monate im Voraus fällig, wobei es für Anbieter saisonaler Nahrungsmittel eine Ausnahme gibt, wenn sie Gemüse oder Obst nur wenige Wochen im Jahr anbieten. Beide Satzungen wurden einstimmig abgesegnet, sodass es für die Gemeinde und Marita Seefelder nun an die Auswahl der Fieranten gehen kann.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare