Signalstörung: Verzögerungen und Zugausfälle auf der Stammstrecke

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Komplett ausgebrannt: Vermutlich wegen eines technischen Defekts an Stromkabeln ist am Dienstag in Buch ein Feuer ausgebrochen.

Dicke Rauchwolken am Ammersee

Boot und Wohnmobil brennen aus - immenser Schaden am Ammersee

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Zeitweilig dicke, dunkle Rauchwolken sind am Dienstagvormittag gegen 9.30 Uhr in der Nähe des Bucher Kindergartens aufgestiegen. Die Kinder waren aber nicht in Gefahr.

Inning – In Brand geraten war ein hochseetaugliches Motorboot, das in der Nähe für den Winter eingelagert war. Ein Raub der Flammen wurde außerdem ein Wohnmobil, das gleich daneben stand. Das Boot war auf einem Privatgrundstück zwischen Ammersee- und Hauptstraße abgestellt. Die Ammerseestraße ist eine enge Anwohnerstraße in dem Inninger Ortsteil. Damit die Feuerwehr nah genug an den Brandherd herankommen konnte, mussten die Parkplätze rund um den Kindergarten kurzzeitig geräumt werden, so zweiter Kommandant Mathias Lauter. Das Feuer war schnell unter Kontrolle.

Eigentümer hatte Rauchgase eingeatmet - Krankenhaus

Die dicken Rauchwolken waren entstanden, als das Wohnmobil in Mitleidenschaft gezogen wurde und die Kunststoffverkleidung des Fiat-Kastenwagens schmolz. Da im Kindergarten schnell alle Fenster geschlossen werden konnten und die Kinder im Haus waren, konnte der Rauch ihnen nichts anhaben. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren brannten sowohl Boot als auch Wohnmobil weitgehend aus. An der in Metallbauweise errichteten Halle entstanden ebenfalls erhebliche Brandschäden. Nach eineinhalb Stunden Lösch- und Aufräumarbeiten konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Buch und Inning wieder abrücken. Auch ein Rettungswagen war vor Ort. Der 34-jährige Eigentümer des Unterstands hatte Rauchgase eingeatmet und musste deswegen in ärztliche Behandlung, so die Polizei.

Den Schaden an Boot und Wohnmobil schätzt der Feuerwehrmann hoch ein, wenigstens fünfstellig, „wenn nicht mehr“. Von einer Schadenshöhe von rund 150.000 Euro spricht die Kriminalpolizei.

Ein hochseetaugliches Boot und ein Wohnmobil wurden zum Raub der Flammen.

Stromkabel als Ursache? 

Die Brandermittler haben inzwischen eine erste Untersuchung des Brandortes vorgenommen. Wie sich herausstelle, wurden an dem eingestellten Boot Restaurierungsarbeiten vorgenommen. Dafür wurde ein Stromkabel in das Boot gelegt, um diverse Arbeitsgeräte und Maschinen nutzen zu können. Nachdem derzeit keine Anhaltspunkte für eine anderweitige Brandursache bestehen, gehen die Brandermittler von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

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