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Die Familie Schnabl , hier Seniorchef Heinz Schnabl, hat ihr Unternehmen Codello verkauft.

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Codello ist verkauft

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Codello ist verkauft. Die neuen Eigentümer Christopher Schwarzer und Beate Rapp wollen an  der Unternehmensstruktur nichts ändern.

Inning/Hechendorf – Familie Schnabl hat die Firma Codello verkauft. Nachdem Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, dass das neue Firmengebäude im Gewerbepark Inning an TQ Systems verkauft worden war, hat nun auch die Codello Lifestyle GmbH neue Eigentümer. Das Unternehmer-Team Christopher Schwarzer und Beate Rapp will an der Unternehmensstruktur nichts verändern. Auch ein Verkauf des Outlets in Hechendorf, das der ehemalige Firmenchef noch im November in den Raum gestellt hatte, steht offenbar nicht mehr zur Diskussion.

Die Familie Schnabl hat bereits zum 1. Januar ihre 100 Prozent der Geschäftsanteile verkauft. Seniorchef Heinz Schnabl muss dies also bereits im November gewusst haben, als er mitteilte, sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren zu wollen. Gleichwohl begleitet er die neuen Eigentümer in der Übergangsphase beratend.

„Es bleibt alles beim Alten“

„Es bleibt alles beim Alten“, versichert die Firmenleitung. Alle Mitarbeiter seien übernommen worden, vom Abzug des Outlets aus Hechendorf an einen anderen Standort im Landkreis ist keine Rede mehr, und Miriam Schnabl bleibt weiterhin im Design von Codello tätig. Ihr Bruder Michael schied dagegen mit dem Verkauf aus.

Schwarzer kommt aus der Markenstrategie und hat in den vergangenen Jahren Kunden im Fashion- und Lifestyle-Bereich beraten. Er war als Interim Executive Manager unter anderem für More & More und Leonardo tätig. Davor hat er Ende der 90er Jahre die Lingerie-Firma Excellent aufgebaut und später verkauft. Beate Rapp war zuletzt als Beraterin und Interim-Managerin in der Modeindustrie tätig, davor langjähriger COO (Chief Operating Officer) bei Escada und früher Partnerin bei der Unternehmensberatung Roland Berger.

2007 stieg Tochter Miriam Schnabl ein

„Die neuen Eigentümer glauben an die Marke Codello“, heißt es in einer Mitteilung, die zunächst nur in Fachkreisen bekannt war, um nach der jüngsten Berichterstattung im November nicht unnötig Unruhe zu schüren, heißt es. Codello sei als spezialisierter Accessoires-Anbieter im Markt hervorragend positioniert. Schwarzer und Rapp wollen die Kernkompetenz des Labels im Bereich Schals und Tüchern unter anderem mit einer Segmentierung nach Zielgruppen weiter ausbauen und stärken. Strategisch soll Codello als spezialisierter Accessoires-Anbieter im In- und Ausland weiterentwickelt werden.

1980 hatten Heinz – ehemaliger Karstadt-Manager – und Annelie Schnabl das 1928 von Rinaldo Codello gegründete Münchner Unternehmen gekauft und nach und nach die Kollektion erweitert. 1986 zog das Unternehmen an den Steinebacher Weg nach Hechendorf. Nach seinem Studium in Nagold für Textilhandel stieg Sohn Michael Schnabl vier Jahre später für die Bereiche Verkauf, Expansion und Marketing ein. 2005 zog das Unternehmen an die Bahnhofstraße in Hechendorf. 2007 stieg Tochter Miriam Schnabl im Design-Team ein. Die Lizenzkollektion Codello loves Peanuts startete 2012, 2015 folgte Codello loves Disney, 2015 werden sie Lizenznehmer des Jahres. 2014 erfolgte der Einzug in das neue Gebäude im Interkommunalen Gewerbepark in der Gemeinde Inning.

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