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Ohne einen einzigen Spritzer: Innings Bürgermeisterin Michaela Mühlen war zwar ein bisschen nervös, zeigte sich bei ihrer Anzapf-Premiere aber äußerst souverän.

39. Holzlandvolksfest 

Eine schlagfertige Bürgermeisterin und 600 begeisterte Senioren

Inning – Schlechter hätte es nicht ausschauen können: Am späten Nachmittag gab es einen Platzregen, und die Inninger bangten schon um ihren traditionellen Auszug auf’s Holzlandvolksfest.

Doch Petrus hatte ein Einsehen und ließ es nur noch nieseln, so dass die vier Bürgermeister der Holzlandgemeinden Inning, Hohenpolding, Kirchberg und Steinkirchen noch zum Feuerwehrhaus marschieren konnten – angeführt von der Holzlandblaskapelle und gefolgt vom Festausschuss, den Vertretern der Brauerei, den Ortsvereinen und den Bedienungen. Allerdings wählten sie eine kürzere Strecke als sonst üblich.

Als Naturtalent erwies sich die etwas nervöse Bürgermeisterin Michaela Mühlen beim Anzapfen. In fünf souverän und kräftig ausgeführten Schlägen zapfte sie das erste Bierfass an, ohne auch nur einen einzigen Spritzer des köstlichen Taufkirchener Festbieres zu verschenken. Damit sie ihre Premiere so gut übersteht, hatte sie bei Braumeister Tom Drechsel ein paar Übungsstunden absolviert. Die Mühe hatte sich gelohnt. Mühlen wünschte allen Besuchern eine friedliche und unfallfreie Wiesn.

Beste Stimmung herrschte auch beim Seniorennachmittag. 600 von 900 eingeladenen Senioren waren gekommen.

Dann verkündeten die Holzlandböllerschützen das Ereignis mit drei Salutschüssen hinter dem Feuerwehrhaus. Zum Tag der Nachbarschaft und Betriebe herrschte am Abend beste Stimmung, das Zelt war gut besucht. Auch Umweltministerin Ulrike Scharf nahm sich Zeit, um mit den Lokalpolitikern eine Mass zu trinken. Landrat Martin Bayerstorfer sowie viele amtierende und ehemalige Bürgermeister waren mit ihren Gemeinderäten gekommen, um ein paar gemütliche Stunden zu feiern. Auch der Seniorennachmittag am gestrigen Freitag wurde von den älteren Gemeindebürgern wieder ausgiebig genutzt – nicht nur, um die Brotzeit und die Mass zu genießen, die vom Landkreis spendiert worden waren, sondern auch, um viele alte Freunde und Bekannte wieder zu treffen. 

Birgit Lang

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