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Eine Zielscheibe? Nein, diese Kreise sollen den Verkehr am Schorn entschleunigen und wurden im Zuge des Maßnahmenkatalogs zum Verkehrskonzept aufgetragen.

Verkehrskonzept

Optische Bremse am Schorn

Die Gemeinde Inning beginnt nach und nach, den Maßnahmenkatalog des Verkehrskonzeptes umzusetzen. Die Kreise am Schorn gehören dazu.

Inning – Dort, wo sich die Schornstraße mit dem Höhenweg und der Bergstraße in Inning trifft, weisen seit einer guten Woche drei weiße Kreise auf die „rechts vor links“ Regelung hin. Die unterdessen vergilbte Zahl „30“ auf der Fahrbahn erinnert an das Tempolimit und wird erneuert. „Damit setzen wir in einem ersten Schritt Paul Bickelbachers Verkehrskonzept um“, erklärt Vize-Bürgermeisterin Monika Schüßler-Kafka auf Nachfrage des Starnberger Merkur.

Einen amtlichen Charakter hätten die Hinweise nicht. „Es ist wie ein Achtung, da ist was! Außerdem wirkt es als optische Bremse und macht auf Gefahrenstellen aufmerksam“, erklärt die Inninger Kommunalpolitikerin diese Art von Tempoentschleunigung. In einem zweiten Schritt soll zwischen Grundschule und Mehrzweckhalle eine erhöhte, mit Farbe gekennzeichnete Überquerungshilfe für Fußgänger entstehen.

Laut Monika Schüßler-Kafka wurden bei der jüngsten Verkehrszählung am Schorn 700 Bewegungen pro Tag gezählt. Damit gehört sie nicht zu den viel befahrenen Straßen in der Ammerseegemeinde. „Mit den Wohnungen für die Asylbewerber und mit den Grundschülern ist das hier ein Brennpunkt. Und an Tempo 30 hält sich kaum einer“, klärt sie auf. Der Fahrbahnhöcker soll einerseits die Geschwindigkeit drosseln und der wilden Parkerei entlang der Straße vor der Sporthalle ein Ende setzen. Diese Unart sei für die Kommunalpolitikerin besonders unverständlich, weil sich auf der gegenüberliegenden Seite ausreichend Parkfläche befinde und fast immer ein Stellplatz frei sei.

Weitere Maßnahmen zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes sollen dann folgen. Als Nächstes werden alle Gefahrenstellen in der Gemeinde abgegangen und wenn notwendig vom Bauhof entsprechende Maßnahmen ergriffen, sagt sie. Allerdings reiche das nicht immer aus, denn Innings Straßen seien in manchen Bereichen arg in die Jahre gekommen. Allen voran die Hauptstraße, über die täglich mindestens 11 000 Fahrzeuge rollen, und wo ortseinwärts nach der Tankstelle seit dem Winter ein Straßenschaden im Belag in Stoßzeiten zu Staus führt. Und der Zustand vom Bacherner Weg und der Salzstraße lassen zu wünschen übrig. Am Bacherner Weg fehle ein durchgehender Gehsteig, so Monika Schüßler-Kafka, die Salzstraße sei „in sehr schlechtem Zustand“ und die Münchner Straße habe ein Problem mit der Entwässerung. Die Planungen für den Ausbau der Salzstraße seien aber schon in vollem Gange.

Monika Schüßler-Kafka wünscht sich, dass im Zuge dieses Ausbaus die aktuelle Einbahnstraße, die momentan wie ein Blinddarm das Ende in Richtung Herrsching bilde, für Fahrzeuge komplett gesperrt werde. Auch der Gehsteig werde dank der Erneuerung breiter ausgebaut.

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