+
Wer im Interkommunalen Gewerbepark in Inning sein Aufo falsch parkt, wird ab sofort zur Kasse gebeten.

Interkommunaler Gewerbepark

Falschparker müssen nun blechen

  • schließen

Parkchaos im Interkommunalen Gewerbepark in Inning: Die Falschparker sllen jetzt zur Kasse gebeten werden 

Inning – Es war eine Veranstaltung der gwt (Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaftsentwicklung im Landkreis Starnberg), ein Frühstück im Inninger Hotel Ammi, bei der Bürgermeister Walter Bleimaier von Unternehmern aus dem Interkommunalen Gewerbepark Inning/Wörthsee auf die Parkprobleme dort angesprochen worden war. Bleimaier ist zugleich Vorsitzender des dazugehörigen Zweckverbandes und als solcher machte er die Problematik in der jüngsten Sitzung zum Thema. „Wir haben schon zweimal darüber gesprochen“, sagte Bleimaier. Nachdem sich nun weitere Gewerbetreibende beschwerten, dass Autos die Straßen zuparkten, wollte er etwas unternehmen. Und mit ihm die Versammlung: Künftig wird überwacht, Falschparker müssen zahlen.

Tatsächlich stünden nicht alle Autos auf den Firmengrundstücken, weil die Parkplätze dort belegt seien, musste Bleimaier feststellen. Einem Unternehmerwunsch, Grünstreifen in Parkbuchten umzufunktionieren, wollte er aber nicht nachkommen. „Das wäre genau gegen unser Konzept“, sagte er und konnte sich damit der Zustimmung der übrigen Zweckverbandsräte sicher sein. Vornehmlich tauche das Problem im südlichen Teil des Gewerbeparks auf. Dort ist auch eine Kinderbetreuungseinrichtung von „Denk mit!“ zu Hause. Wörthsees Bürgermeisterin Christel Muggenthal merkte an, dass nicht allein Eltern die Straßen zuparken. Sie wusste, dass dort mittlerweile rund 20 Angestellte beschäftigt seien. Inklusive „Denk mit!“-Verwaltung im Obergeschoss. „Die haben schon Probleme“, wusste sie zu berichten.

Andreas Diethelm sprach aus, was andere möglicherweise dachten: „Der Ehrliche ist immer der ...“ – Dumme. Die einen bauten Tiefgaragen, die anderen nicht, dafür bauten sie groß und ließen kaum Platz auf den Grundstücken. Dr. Harald Lossau wollte gar nicht lange fackeln: „Ich würde Parkautomaten aufstellen oder eine Jahresgebühr erheben.“ Zuvor müsse man vielleicht herausbekommen, zu welchem Betrieb diese Autos gehörten. Dirk Bödicker empfahl erst einmal, von jeder Maßnahme abzusehen und stattdessen abzuwarten, bis alle Parzellen fertigbebaut sind. „Dann sollten wir alle an einen Tisch holen.“ Bis dahin sollten alle Unternehmen ihre Mitarbeiter jedoch auf der eigenen Fläche unterbringen. „Also Parkübwachung“, folgerte Bleimaier daraus. Die Versammlung beschloss in diesem Sinne das angeordnete Parkverbot durchzusetzen und zu überwachen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Live-Ticker zur Bundestagswahl: CSU vorn, FDP auf Platz 2 - alle weiteren Ergebnisse hier
Wann gibt‘s die ersten Ergebnisse im Wahlkreis Starnberg-Landsberg/Lech? Wie haben unsere Wähler abgestimmt? Was sagen die Kandidaten und Parteien? Alle Infos, …
Live-Ticker zur Bundestagswahl: CSU vorn, FDP auf Platz 2 - alle weiteren Ergebnisse hier
Schwarzfahrer attackiert Bahnkontrolleure
Ein Schwarzfahrer hat am Samstag in Gauting Bahnmitarbeiter angegriffen und ist über die Gleise geflüchtet. Beinahe wäre er von einer Regionalbahn erfasst worden.
Schwarzfahrer attackiert Bahnkontrolleure
Hier finden Sie heute alle Ergebnisse des Wahlkreises Starnberg-Landsberg am Lech
Wie hat der Wahlkreis Starnberg-Landsberg entschieden? Wir zeigen Ihnen heute hier die Ergebnisse der Bundestagswahl im Detail.
Hier finden Sie heute alle Ergebnisse des Wahlkreises Starnberg-Landsberg am Lech
Rollwagen voller Getränkekisten rammt zwei BMW
Ein nicht ausreichend gesicherter Transport-Rollwagen ist am Freitag von der Ladefläche eines Lastwagens direkt in zwei BMW gerollt. Verletzt wurde bei dem Unfall …
Rollwagen voller Getränkekisten rammt zwei BMW

Kommentare