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Spiel und Spaß und ein alter Wettstreit zwischen Ober- und Unterdorf sorgten am Samstag dafür, dass der SV Inning Geld zur Sanierung seines Vereinsheims am Sportweg zusammenbekam. 

SV Inning

Viel Spaß für den guten Zweck

In Sachen Hagelschaden krempelt der SV Inning die Ärmel hoch. Am Samstag spielte das Benefizfest am alten Inninger Sportplatz Geld in die Vereinskasse, das in voller Höhe der Sanierung des alten Vereinsheims zugutekommen wird.

Inning – Das Dach des alten Vereinsheims vom SV Inning wurde wie viele andere Dächer in Inning durchlöchert. Bei bestem Spätsommerwetter stand bei rund 300 jungen und jung gebliebenen Besuchern aber der Spaß im Vordergrund. Der Rest wird sich mit vereinten Kräften fügen. Ob Tauziehen, Fußballspiele, Staffelolympiade sowie XXL-Hüpfburg – es war viel geboten.

„Das Dach hat tennisballgroße Hagelkörner hier“, sagt Helmut Gall, der als Abteilungsleiter Outdoor das Benefizfest federführend leitete. Genauso wie auf vielen betroffenen Inninger Häusern flattert auch auf dem Vereinsheim eine riesige Plane. Dank der Bäckerei Kasprowicz, dem Echinger Rewe, der Brauerei Andechs sowie dem Inninger Max Edelmann hatte der Sportverein am Samstag den Rücken frei. „Bis auf das Fleisch ist alles gesponsert“, freut sich Gall.

Unter dem Heimatmotto Oberdorf gegen Unterdorf spielten sich die Inninger in kleinen Fußballturnieren warm. Auf dem Kleinfeld kamen die Sieben- bis Achtjährigen mit ihren Vätern zum Schuss, die F-Jugend (sechs bis sieben Jahre alt) trat an der Seite ihrer Oberdorfer und Unterdorfer Mamas im Kleinfeld gegeneinander an. Eine echte Gaudi auch die Staffelolympiade mit Entenangeln, Pedalo-Treten oder synchronem Rasenski-Gehen. Gegenseitig abschießen durfte man sich zum abendlichen Benefizfest-Showdown. Für einen Euro konnte jeder Oberdorfer einen Elfmeter auf einen Unterdorfer Torwart abfeuern – und natürlich umgekehrt.

„Schön, dass so viele gekommen sind“, sagt Isabelle Peters (21), die bei der Turnvorführung ebenso beeindruckte wie ihre 17 Vereinskollegen aus der Turnriege. Aufgeregt ist Kathrin Kaiser bei solchen Gelegenheiten schon lange nicht mehr: „Die Routine kommt schon irgendwann“, sagt die 17-Jährige und lächelt. Höhepunkt für Turnkolleginnen Hannah (10), Jule (8) und Nele (10) war am Samstag aber der Staffellauf: „Den haben wir das letzte Mal als Team gewonnen.“

Bürgermeister Walter Bleimaier freut sich über das gelebte Engagement des rührigen Sportvereins: „Super, dass der SV sich einbringt. Das ist ein Zeichen an den Gemeinderat, dass der SV nicht nur bestellt, sondern dass sie selber etwas dafür tun.“ Noch vor dem Wintereinbruch soll das Vereinsheimdach saniert werden. Ab den Faschingsferien 2020 wird übergangsweise der Inninger Kindergarten ins Vereinsheim einziehen, bis der Neubau des Inninger Kindergartenhauses abgeschlossen ist (wir berichteten).  nh

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