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Tödlicher Unfall am Ammersee: Autofahrerin übersieht Motorrad - Fahrer hatte keine Chance

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Zu einem schlimmen Verkehrsunfall kam es auf der Staatsstraße 2070 in Richtung Inning. (Symbolbild)
Zu einem schlimmen Verkehrsunfall kam es auf der Staatsstraße 2070 in Richtung Inning. (Symbolbild) © picture alliance / dpa / Patrick Seeger

Auf der Staatsstraße 2070 bei Inning übersah eine Autofahrerin einen Motorradfahrer. Der Mann wurde in eine Klinik gebracht - doch für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Inning - Am Dienstag, 7. April, kam es gegen 8.55 Uhr auf der Staatsstraße 2070 auf Höhe der Abzweigung in Richtung Schlagenhofen zu einem folgenreichen Verkehrsunfall. Der beim Unfall schwer verletzte Motorradfahrer verstarb am Nachmittag im Krankenhaus. 

Am Morgen fuhr eine 55-jährige Seefelderin mit ihrem Pkw auf der Staatsstraße 2070 von Hechendorf in Richtung Inning. An der Abzweigung nach Schlagenhofen wollte sie nach links abbiegen. Dabei übersah sie ein von Inning kommendes Motorrad, auf dem ein 53-jähriger Inninger unterwegs war. Der Motorradfahrer hatte laut Polizeiangaben keine Chance mehr auszuweichen oder zu bremsen und stieß frontal mit dem abbiegenden Pkw zusammen. Bei dem Aufprall wurde der Fahrer des Motorrads von seiner Maschine in eine angrenzende Wiese geschleudert.

Tödlicher Crash bei Inning: Autofahrerin übersieht Motorrad - Fahrer stirbt im Krankenhaus

Der Notarzt stufte den Mann vor Ort als so schwer verletzt ein, dass er mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Murnau gebracht werden musste. Dort erlag er seinen Verletzungen. Die Pkw-Fahrerin wurde bei dem Zusammenprall hingegen nur leicht verletzt. Vor Ort war neben einem Rettungswagen und dem Notarzt auch die Feuerwehr Buch. 

Die Feuerwehr kümmerte sich um die Sperrung und Säuberung der Unfallstelle. Die Staatsstraße musste zur Unfallaufnahme und Versorgung der Patienten rund anderthalb Stunden gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens kam es dabei nur zu leichteren Behinderungen. Der Schaden an den Fahrzeugen wird seitens der Polizei Herrsching auf insgesamt etwa 12.000 Euro geschätzt.

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Zu einem Tauchunfall kam es außerdem kürzlich im Starnberger See. Die Polizei richtete anschließend einen Appell an die Menschen im Landkreis. 

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