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Insgesamt zwölf Feuerwehren rund um den Ammersee haben am Wochenende bei der großen Atemschutzübung der Feuerwehr Eching auf dem Werftgelände der Seenschifffahrt in Stegen teilgenommen. Der untere Bereich der „Herrsching“ wurde zu diesem Zweck mit Nebelmaschinen komplett zugequalmt.

Herausforderung für Einsatzkräfte

Spektakuläre Feuerwehr-Übung: Die "Herrsching" brennt

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Stegen - Die Freiwillige Feuerwehr Eching hat am Wochenende zum großen Einsatz auf dem Werftgelände in Stegen am Ammersee gerufen. Es hieß: Feuer unter Deck der "Herrsching". 63 Atemschutzgeräteträger waren dabei.

Es sah spektakulär aus, was sich am Samstag auf dem Dampfer „Herrsching“ abgespielt hat. Aus dem Unterdeck quollen Rauchschwaden, allerlei Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge reihten sich im Werftbereich, entsprechend viele Einsatzkräfte waren zu sehen. Mitten drin Helmut Diller. Der 53-Jährige ist seit 28 Jahren Kapitän bei der Ammersee-Schifffahrt und zudem aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Eching. Gemeinsam mit Kommandant Richard Schuster und mit Hilfe der Kreisbrandinspektion Landsberg wurde für Samstag zu einer großen Atemschutzübung geladen. Zuletzt gab es so eine Gelegenheit vor zehn Jahren.

Das Bindeglied zur Seenschifffahrt bildete Diller. Betriebsleiter Harald Lugmair ließ ihm vertrauensvoll freie Hand. Fast alle Feuerwehren rund um den See wurden angeschrieben. 63 Atemschutzgeräteträger aus Inning, Kottgeisering Breitbrunn, Greifenberg Grafrath, Türkenfeld, Windach, Riederau, Dießen, Dettenhofen, Schondorf und Eching nahmen teil. „Wir waren von 10 bis 16.30 Uhr voll im Einsatz“, erzählt Diller. Zuvor war der untere Bereich der „Herrsching“, die 500 Personen befördern kann, mit Nebelmaschinen eingequalmt worden, acht Puppen wurden gut versteckt. Jeweils ein Trupp Atemschutzgeräteträger musste eine Puppe finden.

„Die Vorbereitung hat viel Zeit in Anspruch genommen“, sagt Diller, heilfroh, dass die Übung so wunderbar gelaufen ist. In einem aufwändigen Zeitplan mussten schließlich alle Mitwirkenden eingeteilt werden, „wer wann genau drankommt“. Kommandant Schuster hat sich sogar gleich danach kurzfristig in den Urlaub verabschiedet, um sich davon erholen zu können. Aber es hat sich gelohnt. Markus Schaumberger aus Inning war begeistert: „Das war eine tolle Sache, mal auf dem Dampfer zu üben.“ „War körperlich schon hart, hat aber Spaß gemacht“, sagte Benedikt Kronenbitter aus Türkenfeld mit knallrotem Gesicht, während er Schweiß und Kondenswaser aus seiner Maske schüttete.

Feuerwehrübung auf der "Herrsching" am Ammersee: Bilder

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