Brexit: London und Brüssel einig über künftige Beziehungen - Übergangsphase soll verlängert werden

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Innings Ortsdurchfahrt ist viel befahren.

Verkehr

„Wir müssen uns wehren“

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Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt: Abgelehnt. Lkw-Nachtfahrverbot: Abgelehnt. Innings Räte reagieren mit Unverständnis und wollen weiter kämpfen für eine Verkehrsberuhigung. 

Inning - Dass ihr Antrag, für ein Lkw-Nachtfahrverbot und für ein Tempolimit von 30 Stundenkilometer auf der gesamten Ortsdurchfahrt abgelehnt wurde (wir berichteten), wollen die Inninger Gemeinderäte nicht einfach akzeptieren. Wenn die Straßenverkehrsordnung überall gelte – so das Argument der Genehmigungsbehörde, den Antrag abzulehnen –, warum funktioniere es dann in Nachbarlandkreisen und in Baden-Württemberg, fragte Monika Schüßler-Kafka (FW) in der Ratssitzung am Dienstag. 

Als weitere Begründung hatten die Behörden angeführt, dass es keine besonderen Gefahrenstellen gäbe. Der tödliche Unfall 2014 sei infolge einer Vorfahrtsmissachtung geschehen. Und schutzwürdige Einrichtungen gäbe es auch nicht. Barbara Wanzke (Grüne) hatte dafür kein Verständnis angesichts 90 Kindern der Montessorischule, die zu Schulzeiten an der Bushaltestelle stünden, oder älteren Menschen, die eben nicht bis zur nächsten Querungshilfe gehen könnten. „Wir müssen uns wehren“, sagte sie. Und erhielt Zustimmung unter anderen von Katrin Nicolodi (BIZ): „Wir müssen lernen, besser zu argumentieren.“ Bei anderen funktioniere das auch. 

Auch die Ablehnung des Antrags für das Lkw-Nachtfahrverbot stieß auf Unverständnis. Vor allem das Argument der fehlenden aktuellen Durchfahrtszahlen und damit fehlender wesentlicher Entscheidungsgrundlagen. Johann Ritzer (FBB) fasste seinen Ärger kurz: „Das beantworten Leute, die überhaupt keine Ahnung haben, worum es geht.“

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